Eugen von Mazenod
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News

Mo 22 Feb 2010 20:27:29, Burlo (Jugend):
Fastentuch XXL

Mit einem selbstgestaltetes XXL-Fastentuch suchen Jugendliche in Burlo nach himmlischen Verbindungen. Ein junger Mann allein auf seinem Weg in die Fremde. Vertrauensbruch begangen, die Familie betrogen, soziale Isolation, Mittellosigkeit, schließlich Flucht –, in seiner Tasche lediglich ein Zettel mit der Adresse eines Onkels im Irgendwo: Was wie ein Drehbuch für ein Roadmovie anmutet, ist die biblische Geschichte von Jakob und zugleich Ausgangspunkt für die diesjährige „Fastentuch XXL“-Aktion der OMI-Jugendbewegung am Kloster Mariengarden.Erschöpft sinkt der junge Flüchtling des Nachts in einen Traum: Himmel und Erde sind mit einer Leiter verbunden, Engel gehen darauf hinauf und herab und: Gott segnet Jakob und spricht mit ihm trotz dessen Gemeinheiten und Niederträchtigkeit. In eindrücklichen Bildern schildert das Alte Testament die Erfahrung von Gottes Gegenwart mitten in einer tiefen Lebenskrise; für Pater Felix Rehbock nicht nur eine schöne Geschichte, sondern Anlass und Einladung zur Auseinandersetzung. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist nun in der Klosterkirche St. Marien in Burlo zu sehen. Insgesamt rund 200  Jugendliche im Alter von 10-19 Jahren waren in den letzten sechs Wochen an der Entstehung des diesjährigen  6,5 x 8 m großen „XXL-Fastentuches“ beteiligt. Die „OMI-Kids“ und „OMI-Jugendlichen“ haben in ihren regelmäßigen Gruppenstunden ihrem Verständnis der biblischen „Himmelsleiter“ im Hier und Jetzt einen Ausdruck verliehen: Mit Engeln aus Pappe, geknüpften Leitern, genagelten Holzkreuzen, Styroporobjekten oder Fotocollagen bieten die jungen Künstler Deutungen an, fordern zur vertieften Betrachtung auf und werden so selbst „kleine Missionare“.

Gott ist selbst heruntergeklettert!

„Jugendliche wachsen in einem gesellschaftlichen Klima auf, wo es normal ist, dass es Gewinner und Verlierer gibt. In Zeiten allgegenwärtiger Diskussionen über soziales Gefälle und Leistung, die sich lohnen muss, haben Jugendliche – so die aktuelle Shellstudie – massiv Angst vor persönlichem Versagen, vor Arbeitslosigkeit und ‚Hartz IV‘. Das bildungspolitische Mantra von der ‚Chancengleichheit‘ entspricht nicht der Realität, vielmehr entscheidet doch oft die Herkunft über die Bildungschancen“, fasst Pater Felix zusammen, wo er Jakob als Identifikationsfigur für Jugendliche heute erkennt. „Sogar einem solchen sozialen Außenseiter, der es nach unserem Empfinden auch gar nicht verdient hat, wendet Gott sich liebend zu, verspricht ihm Segen und Beistand, klettert quasi selbst zu ihm herunter!“. Bei den Jugendlichen aus Burlo hat die uralte Erzählung von der bedingungslosen Gottesgegenwart offenbar einen Nerv getroffen: In einer Fülle von Symbolen finden sich ihre Diskussionen, Gedanken und Wünsche nun großflächig visualisiert.

„Da berühren sich Himmel und Erde“

Wenn auf der überdimensionalen regenbogen-gestreiften Leinwand, die nun 40 Tage den Chorraum der Klosterkirche dominiert, Engel befreit von Kitsch und Klischee als Boten auf der Himmelsleiter unterwegs sind, wenn viele Kreuze das in Jesus Christus realisierte Herabsteigen Gottes zu den Menschen darstellt und Bilder von Heiligen und Seligen eine Brücke zwischen Himmel und Erde bilden, dann ist „Himmel“ nicht länger eine vom Leben getrennte abstrakte Vision, sondern erreichbare Realität.

„Wir singen oft das Lied: ‚Da berühren sich Himmel und Erde‘. Darin werden viele Möglichkeiten genannt, wodurch ein Stück Himmel sichtbar werden kann und dass Gott dann wirklich heute schon hier ist. Das passt gut zu der Geschichte. Für dieses Lied haben wir zum Beispiel auch eine Ton-leiter, ebenso Bilder von Vorbildern mit diesem Lied eingebaut“, erklärt  Gerda J. einen weiteren Teil des Bildes.

Am Aschermittwoch wurde das XXL-Tuch aufgehängt und umrahmt fortan den Tabernakel als Sinnbild der Gegenwart Gottes. Die nun begonnene Fastenzeit fordert im kirchlichen Verständnis zu bewussterem Überdenken des eigenen Lebensstils auf. Unter ‚Fasten‘ wollen Pater Felix und die OMI-Jugendlichen daher mehr als Verzicht und Einschränkung verstanden wissen. Zum Innehalten und zur kritischen Selbstreflexion bietet das Fastentuch die 40 Tage bis Ostern Gelegenheit. Sinnbildlich dafür stehen zwei lebensgroße Figuren betrachtend vor dem Tuch.

Am zweiten Fastensonntag werden die Elemente des Tuches den Gottesdienstbesuchern genauer erklärt, bis zur Osternachtsfeier am Karsamstag bleibt es hängen.

„Jakob erfuhr in der Ruhe und Einöde der Wüste den Zuspruch Gottes, hatte eine Vision“, fasst Pater Felix zusammen, „und das ist genau das, worum es beim stillen Betrachten des Tuchs auch geht: Wir brauchen Visionen!“

Mo 22 Feb 2010 20:19:06, Niederlahnstein (Liturgie):
Fastenpredigten zum Priesterjahr

Auch in diesem Jahr laden die Oblaten vom Allerheiligenberg in den Wochen vor Ostern zu den sonntäglichen Fastenpredigten ein. Thematisch beschäftigen sich die Prediger mit dem Priesterjahr, das die Kirche 2010 in besonderer Weise begeht.

Die Predigten werde jeweils in den Sonntagsgottesdiensten um 09.30 Uhr in der Allerheiligenbergkapellegehalten.

Folgende Prediger sind vorgesehen:

2. Fastensonntag, 28. Februar: P. Stefan Obergfell OMI

3. Fastensonntag, 07. März: P. Dr. Thomas Klosterkamp OMI

4. Fastensonntag, 14. März: P. Heribert Stumpf OMI

5. Fastensonntag, 21. März: P. Ludger Ademmer OMI

Mo 22 Feb 2010 09:39:54, Kromeriz (Feiern und Jubiläen):
Priesterweihe von Vlastimil Kadlec OMI

Handauflegung des BischofsAm Samstag, den 20. Februar 2010 empfing Vlastimil Kadlec OMI in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Kromeriz/Tschechien durch Handauflegung und Gebet des Erzbischofs der Diözese Olmütz, Jan Graubner, die Priesterweihe. Aus diesem Anlass waren Oblaten aus Tschechien, Deutschland, Österreich und Italien dort zusammengekommen. Die Internationalität der Gemeinschaft war gerade auch in der Liturgie spürbar, die Elemente in deutsch und italienisch enthielt. Am darauffolgenden Sonntag, den 21. Februar 2010 feierte P. Vlastimil Kadlec OMI seine Primizmesse ebenfalls in der Pfarrkirche in Kromeriz.

Vlastimil Kadlec OMI wurde am 26. August 1973 in Pribram in Mittelböhmen geboren. Er studierte zunächst Romanistik. Während des Studiums entdeckte er, dass Gott etwas mit seinem Leben zu tun hat - und im Alter von 26 Jahren entschied er sich, die Taufe zu empfangen. Diese Entscheidung änderte sein Leben völlig. Er spürte den Ruf Gottes in die besondere Nachfolge im Ordensleben und so trat er in die Gemeinschaft der Missionare Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria ein. Er studierte Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom und lebte in dieser Zeit im Scholastikat der italienischen Ordensprovinz der Oblaten. Nach Abschluss seines Studiums kehrte er nach Tschechien zurück, wo er im August 2009 seine Ewigen Gelübde ablegte und die Diakonenweihe empfing. Nun lebt er im Kloster der Oblaten in Kromeriz und ist dort in der Seelsorge in der Pfarrei, aber auch besonders in Schul- und Jugendseelsorge engagiert.

Gruppenbild mit dem Neugeweihten P. Vlastimil Kadlec OMI

Weitere Bilder finden Sie auf unserer Seite bei Facebook.

 

 

 

 

 

 

Do 18 Feb 2010 11:09:07, Burlo (Nachrufe):
Zum Tod von Pater W. Ebbing

Am 18. Februar 2010 verstarb Pater Wilhelm Ebbing OMI im Krankenhaus in Borken/Westfalen. Pater Ebbing, der am 29. Juni 1936 geboren wurde war seit 51 Jahren Oblate und im 46. Jahr seines Priestertum. Das Requiem feiern wir am Dienstag, 23. Februar 2010  um 14.30 Uhr in der Klosterkirche in Burlo. Anschließend ist die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof.

Do 18 Feb 2010 09:17:07, Mainz (Allgemein):
Newsletter informiert über Oblaten

Zum 17. Februar 2010 hat der MMV in Mainz seinen MMV-Newsletter gestartet. Damit soll zusätzlich zum MMV-Jahresbericht, der immer im August erscheint, eine regelmäßige Möglichkeit der Kontaktaufnahme und Information, vor allem für die MMV-Mitglieder, ermöglicht und auf Zukunft hin aufgebaut werden. Sie können den Newsletter in der beigefügten PDF einsehen oder hier bestellen.

Mo 01 Feb 2010 12:03:29, Maria Taferl (Nachrufe):
Zum Tod von Pater Helmut Hofmann

Am 30. Januar 2010 verstarb unser Mitbruder Pater Helmut Hofmann OMI im Pflegezentrum in Pöschlarn/Österreich. Helmut Hofmann gehörte seit 55 Jahren zur Gemeinschaft der Oblaten und war im 50. Jahr seines Priestertums. Er wird am 06. Februar im Wallfahrtsort Maria Taferl beigesetzt, in dem er viele Jahre als Pfarrer und Wallfahrtsseelsorger gewirkt hat.

Das Requiem wird am Samstag, 06. Februar 2010 um 11.00 Uhr in der Basilika Maria Taferl gefeiert. Anschließend findet die Beerdigung auf dem Friedhof in Maria Taferl statt.Möge der Herr ihm all das vergelten, was er Gutes getan hat.

 

 

Mo 01 Feb 2010 08:40:50, Niederlahnstein (Feiern und Jubiläen):
Ewige Gelübde von Frater Phumlani Charles Ndlovu

In der Allerheiligenkapelle in Niederlahnstein hat sich Frater Phumlani Charles Ndlovu mit den Ewigen Gelübde für immer an die Gemeinschaft der Oblaten gebunden. Frater Phumlani stammt aus Südafrika und ist im Bundesstaat KwaZulu Natal aufgewachsen.

Nach ersten Ausbildungsjahren in Südafrika lebt er seit 2007 in Deutschland und studiert an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. Gemeinsam mit Oblatenstudenten aus Deutschland, Indien, Südafrika und Nigeria lebt er im Kloster Allerheiligenberg in Lahnstein und bereitet sich dort auf seinen Dienst als Missionar vor.

 

Mo 25 Jan 2010 16:07:04, Maria Engelport (Exerzitien):
Exerzitien im Schweigen

Auch im Jahr 2010 laden Frau Hannelore Schmitt und Pater Wolfgang Boemer OMI mit ihrem Team Männer und Frauen zu Exerzitien im Schweigen mit Einzelbegleitung ein.

Die Kurse finden im Kloster Maria Engelport (Treis-Karden) und im Dreifaltigkeitskloster (Laupheim) statt. Genaue Termine finden sich im aktuellen Exerzitienplan.

Do 21 Jan 2010 15:42:36, Borken (Mission):
Neuigkeiten aus der Mission

Mit dem Rundbrief aus der Missionsprokur erhalten sie die neusten Nachrichten von den Oblatenmissionaren in aller Welt. Außerdem informiert der Missionsprokrator Pater Terliesner in einem kurzen Brief über die Lage der Oblaten in Haiti.

 

Di 19 Jan 2010 08:41:30, International (Mission):
Oblaten vom Erdbeben betroffen

In der Nacht zum 13. Januar 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Die Oblaten, die dort mit den Ärmsten der Armen leben, sind schwer betroffen. Ein 28-jähriger Scholastiker (Oblatenstudent) wurde von den Trümmern des dortigen Studienhauses erschlagen. Ein Pater, der als Lehrer arbeitet, wurde schwer verletzt. Das Scholastikatgebäude wurde völlig zerstört, das Provinzialatsgebäude teilweise. Wir empfehlen alle Menschen in Haiti ihrem Gebet.

 

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