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Fr 14 Okt 2011 00:00:00 (Allgemein): Kloster und Gymnasium laden ein | Das Forum Mariengarden bündelt wertvolle kulturelle und religiöse Beiträge von und für Kloster, Schule und Pfarrgemeinde sowie für alle, die sich interessieren, in einer Veranstaltungsreihe. Interessierte sind zu Konzerten und Inszenierungen, aber auch zu Vorträgen und aktiver Teilnahme an Gesprächen mit (Gast-)Referenten eingeladen. Hier reicht das Spektrum von Anregungen, etwa zu dem Umgang mit Alltagssorgen in der Erziehung und deren Bewältigung, über gesellschaftliche Entwicklung aufgreifende Fragestellungen und Gespräche bis hin zu spezifischen Fortbildungsangeboten. Die Veranstaltungen sind offen für alle, die für sich und ihre Familie und für die vielfältigen Aufgaben in Beruf und Gesellschaft neue Impulse und Orientierung gewinnen möchten. Informationen zum aktuellen Programm finden sich unter www.forum-mariengarden.de. |
Fr 29 Okt 2010 14:42:17 (Jugend): Jahr aus, Jahr ein 2010/2011 | Es tut gut, sich immer wieder Zeiten zu nehmen, in denen man einfach mal abschalten und sich sammeln kann. Jahr aus, Jahr ein ist ein Break zwischen den Jahren. Gemeinsam wollen wir uns Zeit nehmen, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und bewusst ins neue Jahr zu starten.
Du findest in diesen Tagen Zeit zur persönlichen Reflexion, Zeiten der Stille, Gebet und Gottesdienste. Außerdem kannst Du nette Leute treffen, mit denen Du entspannt und fröhlich ins neue Jahr hineinfeiern kannst.
Wichtige Infos:
Alter: 16-30 Jahre
Anreise: 29. Dezember 2010 bis 17 Uhr
Abreise: 01. Januar 2011 ab ca. 14 Uhr
Teilnehmerbeitrag:
Schüler, Azubis, Studenten: 55 Euro
Berufstätige: 60 Euro
Anmeldung: http://www.omi-jugend.de/jahraus-jahrein |
Mo 04 Okt 2010 09:20:46 (Spiritualität): Werde, was du bist | Abendgebet für Jugendliche und alle Interessierten
„Wer bin ich…?“ Diese Frage, so schlicht und schwierig, so alt und aktuell zugleich, treibt Menschen um. Nicht umsonst trägt das erfolgreichste Sachbuch der letzten Jahre genau diese Frage im Titel. „Aber wie werde ich , was ich bin?“ ließe sich der Gedanken weiterführen.
Dieser Frage widmet sich das nächste Abendgebet für Jugendliche und Interessierte aller Altersgruppen am Mittwoch, den 06. 10.2010 um 19:30 Uhr in der Klosterkirche St. Marien in Burlo Mariengarden. In der Tradition der Religiösen Schulwochen 2005 und 2009 am Gymnasium findet das Abendgebet alle zwei Monate statt und will, so die Organisatoren, helfen, Kraft aus der „Quelle des Lebens“ für den Alltag zu schöpfen.
Den Denkanstoß gibt dieses Mal Liedermacher Klaus Hoffmann: Was muss alles geschehen, „um zu werden was du bist“, fragt er in einem seiner Texte nach Identitätsfindung und Fremdbestimmung. Menschen probieren sich und ihre Möglichkeiten aus, versuchen sich zu finden und zu stabilisieren. Sich selbst deutlich wahrzunehmen, um gezielt handeln und Entscheidungen treffen zu können, mehr zu agieren als zu reagieren, umreißt Pater Felix Bernhard Rehbock OMI den Anstoß dieses Abends.
„Die Kirche ist dafür ein idealer Ort! Die Erfahrung von Stille ist mehr als die Abwesenheit von Geräuschen: Wir kommen in Kontakt mit unserer inneren Quelle. Ein ‚Selbst‘-Bewusstsein kann sich entwickeln, aus dem heraus man den täglichen Herausforderungen begegnen kann“, ist sich der Seelsorger sicher.
Und seine Besucher geben ihm offenbar recht: „Dieses Gefühl, zusammen mit mehreren hundert Menschen in einer Kirche zu sitzen, ruhig zu beten, Lieder zu singen und dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit zu spüren, ist einfach unbeschreiblich schön. Das erste Mal musste ich glatt weinen“, erzählte ihm unlängst eine Teilnehmerin des letzten Abendgebets.
Musikalisch wird die Andacht von der Schulband „Die Onliner“ mitgestaltet, bevor es anschließend wie immer einen fröhlichen Ausklang im Festsaal des Klosters gibt.
„Jeder ist willkommen, der in Gemeinschaft etwas Kraft tanken – oder erfahren will, wie es halt geht, der oder die zu werden, die man ist!“
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So 30 Mai 2010 09:08:38 (Jugend): Neues im Netz | Die Omi-Jugend in Burlo hat mit ihren Seelsorgern Pater Felix und Frater Jens ein neues Projekt gestartet. In einem eigenen Blog berichten sie über ihre vielfältigen Aktivitäten. Außerdem bieten sie Impulse, Videoclips, Bilder und vieles mehr zum Nachdenken und zur Besinnung an. Benannt ist der Blog übrigens nach Eugen von Mazenod, dem Gründer der Oblatenmissionare: www.eugenspiegel.org. |
Mo 22 Feb 2010 20:27:29 (Jugend): Fastentuch XXL | Mit einem selbstgestaltetes XXL-Fastentuch suchen Jugendliche in Burlo nach himmlischen Verbindungen. Ein junger Mann allein auf seinem Weg in die Fremde. Vertrauensbruch begangen, die Familie betrogen, soziale Isolation, Mittellosigkeit, schließlich Flucht –, in seiner Tasche lediglich ein Zettel mit der Adresse eines Onkels im Irgendwo: Was wie ein Drehbuch für ein Roadmovie anmutet, ist die biblische Geschichte von Jakob und zugleich Ausgangspunkt für die diesjährige „Fastentuch XXL“-Aktion der OMI-Jugendbewegung am Kloster Mariengarden.Erschöpft sinkt der junge Flüchtling des Nachts in einen Traum: Himmel und Erde sind mit einer Leiter verbunden, Engel gehen darauf hinauf und herab und: Gott segnet Jakob und spricht mit ihm trotz dessen Gemeinheiten und Niederträchtigkeit. In eindrücklichen Bildern schildert das Alte Testament die Erfahrung von Gottes Gegenwart mitten in einer tiefen Lebenskrise; für Pater Felix Rehbock nicht nur eine schöne Geschichte, sondern Anlass und Einladung zur Auseinandersetzung. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist nun in der Klosterkirche St. Marien in Burlo zu sehen. Insgesamt rund 200 Jugendliche im Alter von 10-19 Jahren waren in den letzten sechs Wochen an der Entstehung des diesjährigen 6,5 x 8 m großen „XXL-Fastentuches“ beteiligt. Die „OMI-Kids“ und „OMI-Jugendlichen“ haben in ihren regelmäßigen Gruppenstunden ihrem Verständnis der biblischen „Himmelsleiter“ im Hier und Jetzt einen Ausdruck verliehen: Mit Engeln aus Pappe, geknüpften Leitern, genagelten Holzkreuzen, Styroporobjekten oder Fotocollagen bieten die jungen Künstler Deutungen an, fordern zur vertieften Betrachtung auf und werden so selbst „kleine Missionare“.
Gott ist selbst heruntergeklettert!
„Jugendliche wachsen in einem gesellschaftlichen Klima auf, wo es normal ist, dass es Gewinner und Verlierer gibt. In Zeiten allgegenwärtiger Diskussionen über soziales Gefälle und Leistung, die sich lohnen muss, haben Jugendliche – so die aktuelle Shellstudie – massiv Angst vor persönlichem Versagen, vor Arbeitslosigkeit und ‚Hartz IV‘. Das bildungspolitische Mantra von der ‚Chancengleichheit‘ entspricht nicht der Realität, vielmehr entscheidet doch oft die Herkunft über die Bildungschancen“, fasst Pater Felix zusammen, wo er Jakob als Identifikationsfigur für Jugendliche heute erkennt. „Sogar einem solchen sozialen Außenseiter, der es nach unserem Empfinden auch gar nicht verdient hat, wendet Gott sich liebend zu, verspricht ihm Segen und Beistand, klettert quasi selbst zu ihm herunter!“. Bei den Jugendlichen aus Burlo hat die uralte Erzählung von der bedingungslosen Gottesgegenwart offenbar einen Nerv getroffen: In einer Fülle von Symbolen finden sich ihre Diskussionen, Gedanken und Wünsche nun großflächig visualisiert.
„Da berühren sich Himmel und Erde“
Wenn auf der überdimensionalen regenbogen-gestreiften Leinwand, die nun 40 Tage den Chorraum der Klosterkirche dominiert, Engel befreit von Kitsch und Klischee als Boten auf der Himmelsleiter unterwegs sind, wenn viele Kreuze das in Jesus Christus realisierte Herabsteigen Gottes zu den Menschen darstellt und Bilder von Heiligen und Seligen eine Brücke zwischen Himmel und Erde bilden, dann ist „Himmel“ nicht länger eine vom Leben getrennte abstrakte Vision, sondern erreichbare Realität.
„Wir singen oft das Lied: ‚Da berühren sich Himmel und Erde‘. Darin werden viele Möglichkeiten genannt, wodurch ein Stück Himmel sichtbar werden kann und dass Gott dann wirklich heute schon hier ist. Das passt gut zu der Geschichte. Für dieses Lied haben wir zum Beispiel auch eine Ton-leiter, ebenso Bilder von Vorbildern mit diesem Lied eingebaut“, erklärt Gerda J. einen weiteren Teil des Bildes.
Am Aschermittwoch wurde das XXL-Tuch aufgehängt und umrahmt fortan den Tabernakel als Sinnbild der Gegenwart Gottes. Die nun begonnene Fastenzeit fordert im kirchlichen Verständnis zu bewussterem Überdenken des eigenen Lebensstils auf. Unter ‚Fasten‘ wollen Pater Felix und die OMI-Jugendlichen daher mehr als Verzicht und Einschränkung verstanden wissen. Zum Innehalten und zur kritischen Selbstreflexion bietet das Fastentuch die 40 Tage bis Ostern Gelegenheit. Sinnbildlich dafür stehen zwei lebensgroße Figuren betrachtend vor dem Tuch.
Am zweiten Fastensonntag werden die Elemente des Tuches den Gottesdienstbesuchern genauer erklärt, bis zur Osternachtsfeier am Karsamstag bleibt es hängen.
„Jakob erfuhr in der Ruhe und Einöde der Wüste den Zuspruch Gottes, hatte eine Vision“, fasst Pater Felix zusammen, „und das ist genau das, worum es beim stillen Betrachten des Tuchs auch geht: Wir brauchen Visionen!“ |
Do 18 Feb 2010 11:09:07 (Nachrufe): Zum Tod von Pater W. Ebbing | Am 18. Februar 2010 verstarb Pater Wilhelm Ebbing OMI im Krankenhaus in Borken/Westfalen. Pater Ebbing, der am 29. Juni 1936 geboren wurde war seit 51 Jahren Oblate und im 46. Jahr seines Priestertum. Das Requiem feiern wir am Dienstag, 23. Februar 2010 um 14.30 Uhr in der Klosterkirche in Burlo. Anschließend ist die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof. |
Mi 20 Mai 2009 14:09:44 (International): Talente für Paraguay | Talente für Paraguay
Ein ungewöhnliches Projekt des Gymnasiums Mariengarden
Kollekte einmal anders! Die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Mariengarden staunten nicht schlecht, als jeder Einzelne im Schulgottesdienst zum Fest des Hl. Eugen von Mazenod einen Fünf-Euro-Schein in die Hand gedrückt bekam. Für gewöhnlich wird in der Kirche Geld gesammelt. In Burlo ist es nun einmal umgekehrt. Bis zu den Sommerferien sollen die Schüler ihre „Talente“ einsetzen , um aus den fünf Euro etwas zu machen. „Jeder hat eine Fähigkeit, aus der sich etwas machen lässt. Lasst euch etwas einfallen!“, ermutigte Pater Felix die Schülerinnen und Schüler von Mariengarden.
Bis zu den Sommerferien sollen „Beschenkten“ ihre Begabungen einsetzen und die fünf Euro vermehren. Das erwirtschaftete Geld wird für das Jahresprojekt, die Unterstützung eines armen Indianerdorfes in Paraguay, verwendet. Dieses Projekt wir unter anderem in Mittelpunkt der Religiösen Schulwoche zum Thema „Mission“ im September stehen. Zeitgleich läuft die „Talente-Aktion“ bei der OMI-Jugend, der Jugendorganisation der Oblaten, in Hünfeld und Mainz an.
Für die Schüler und Lehrer kommt es nun darauf an, ihre Talente kreativ einzusetzen. Erste Ideen waren schnell geboren. „Wir könnten mit selbstgemachtem Eis oder Kuchen an den Start gehen“, überlegten spontan zwei Schülerinnen. Andere wollen auf ihr handwerkliches Geschick setzen und Selbstgebasteltes anbieten, weitere planen den Ankauf von CD-Rohlingen, um ihr musisches Talent auf diese CDs und diese dann an dem Mann zu bringen.
„Sicherlich kann man mit etwas Phantasie und guten Ideen auch mit nur 5 Euro Startkapital einiges Geld gegen die Armut des Indianervolk erwirtschaften. Aber das ist nur die eine Seite der Aktion“, betont P. Felix den doppelten Charakter. Rendite sei nämlich nicht alles. „Der wirkliche Gewinn der Talente-Aktion wird nicht in der Geldvermehrung liegen“, erklärt er: „Die Talent - Aktion kann zum einen ein guter inhaltlicher Startschuss zur Rel. Schulwoche sein: es wäre schließlich toll, wenn es gelingt Menschen zu motivieren, sich uneigennützig für Eine-Welt-Projekte zu engagieren. Es kann aber ebenso einen enormen Schub für das Miteinander an der Schule geben. Das ist nicht in Euro aufzuwiegen!“

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Mi 18 Feb 2009 17:24:12 (Jugend): Freundschaft ohne Grenzen in Burlo | Es ist über 4200 Meter lang. Es thematisiert Freundschaft ohne Grenzen und war bereits in England, Italien, Griechenland,... ein überdimensionales Banner geht um die Welt. Es lädt zum Mitgestalten und zum Zeichen setzen ein. Auf seiner Reise ist "Freundschaft ohne Grenzen" auch in Burlo angekommen und seit Januar bei den OMI’s in guten Händen.
OMI-Jugendliche malten ihre Visionen von Frieden und Freundschaft auf Stoffstücke und verlängerten somit das Banner um ganze 100 Meter. Dabei wurde deutlich: - Jeder muss mit dem Frieden bei sich selber anfangen und nicht auf andere warten.
- Freundschaft darf keine Grenzen haben, denn nur so ist Frieden wirklich möglich.
- Ohne Gott ist kein wirklicher Frieden möglich.
In insgesamt zwölf Gruppenstunden haben sich die Kinder und Jugendlichen mit Thema befasst und dabei gelernt, wie wichtig Frieden und Freundschaft sind. Sie wissen, dass es notwendig und sinnvoll ist, sich im eigenen Lebensbereich dafür einzusetzen. Frieden und Freundschaft will gelebt werden: in der Schule, in der Familie und im Freundeskreis. Mehr dazu hier.

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Do 11 Dez 2008 16:31:00 (Nachrufe): Zum Tode von Pater Stracke | Am 10. Dezember 2008 verstarb P. Heinrich Stracke OMI im St. Franziskus-Pfegeheim in Essen. Pater Stracke gehörte seit 70 Jahren zur Gemeinschaft der Oblaten und war im 60. Jahr seines Priestertums. Das Requiem für den Verstorbenen wird am Montag, 15. Dezember 2008 um 10.00 Uhr in der Klosterkirche in Burlo gehalten. Anschließend ist die Beerdigung auf dem dortigen Klosterfriedhof. Möge Gott ihm das Gute vergelten, dass er in seinem Leben gewirkt hat. RIP |
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