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Mi 06 Feb 2008 19:31:28 (Jugend): Hungertuch XXL | Ein überdimensionales Hungertuch für St. Marien „Ich kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht“, bekannte der irische Schriftsteller Oskar Wilde vor über 100 Jahren. Und das geht heutigen Jugendlichen nicht besser, im Gegenteil. Da wird oft nicht mehr gekauft, angespart, ersehnt, sondern „geholt“. „Ich hol’ mir die neue Playstation“, „Ich hab mir die neue CD geholt“, „Ich hol’ mir jetzt erst mal ‚n Döner“. Pünktlich zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch setzen die angehenden Firmlinge aus St. Marien Burlo einen ganz bewussten Gegenpol zum allzu selbstverständlichen Konsum: Viele Angebote und Möglichkeiten, das Immer-Mehr-Haben-Wollen seien die Versuchungen unserer Zeit, erklärten die jungen Christen im Gottesdienst in der St. Marien-Kirche in Burlo. Sie trübten den Blick auf Jesu Wort, das zum eigentlichen Leben führe. Als unübersehbares Zeichen der Auseinandersetzung mit diesem Thema hängt in der Pfarr- und Klosterkirche in Burlo nun ein riesiges „Hungertuch XXL“, das die Firmlinge gestaltet haben. 
In einer Projektgruppe haben sich die 14-Jährigen zusammen mit Pater Felix Rehbock mit den Evangelientexten der Fastenzeit auseinandergesetzt und eine Übertragung in die heutige Zeit versucht. Als weiteren Schwerpunkt haben sich die Firmlinge für die 7 Laster und die 7 Tugenden entschieden. Die künstlerische Gestaltung des riesigen fünf mal acht Meter großen Tuches war für die Jugendlichen schließlich der nächste Schritt. Diese „handfeste“ Art der Jugendarbeit ist Pater Felix in Burlo wichtig: „Die Suche nach der eigenen Identität, nach dem »Sinn des Lebens«, sind zentrale Inhalte der spirituellen Arbeit. Die Fastenzeit ist dafür eine ganz besonders dankbare Zeit. Kinder und Jugendliche finden sich in religiösen Formen nur dann wieder, wenn sie sich mit ihrer gesamten Lebenserfahrung und Person einbringen können, wenn sichtbare Mitgestaltung möglich ist. Erst dann werden Leben und Glauben zusammen gesehen und sind nicht zwei Realitäten, die nebeneinander stehen.“ Im Zentrum des XXL-Tuches vor dem Hochaltar prangt nun ein großes rotes Kreuz, das den Betrachter zugleich überraschend an eine Geschenkschleife erinnert. Mit dem österlichen Blick auf die bevorstehende Auferstehung interpretieren die Jugendlichen den Erlösertod Jesu Christi damit als Geschenk Gottes für ausnahmslos alle Menschen.

„Das ist in der modernen Welt vielleicht ein ungewöhnlicher, aber um so bedenkenswerter Gedanke“, findet ein Teilnehmer, „dabei haben wir hier die Farbe Rot für das vergossene Blut und für die Liebe gewählt.“ „Das Kreuz hat Jesus aus Liebe auf sich genommen und ist aus Liebe für uns gestorben. Ich glaube, dass das eine tröstende und froh machende Botschaft in unserer heutigen Situation ist, in der so viele Menschen auch bei uns ein Kreuz zu tragen haben. Er hat es schon für uns getragen und trägt es aus Liebe jetzt mit uns zusammen. Fürchten wir uns nicht, wir tragen es nicht allein“. Mit diesen Worten übergab Pater Felix das Fastentuch am Aschermittwoch schließlich der Gemeinde. Das Fastentuch wird die Burloer Gemeinde in der gesamten Bußzeit begleiten, bevor es zu Ostern soll das Tuch wieder abgenommen wird, um so den Blick auf das festlich erstrahlende Hochaltarbild wieder freizugeben.
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Fr 28 Dez 2007 13:44:58 (Nachrufe): Zum Tod von P. Dr. rer. nat. August Trapp OMI | Pater Dr. August Trapp OMI wurde am 18. Oktober 1918 in Mackenzell (Hünfeld) als einziger Sohn der Eheleute Theodor und Theresia Trapp geboren. Er hatte sechs Schwestern. August besuchte die Volkschule in Mackenzell (1925-1929), die Lateinschule in Hünfeld (1929-1934), wechselte dann nach St. Karl. 1937 begann er sein Noviziat in Maria Engelport und erlangte sein Abitur 1939 in Bingen. Im gleichen Jahr wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, schließlich 1942 zum Militärdienst. Seine ewige Profess konnte er noch vor Einberufung 1941 in Mackenzell ablegen. Nach dem Krieg und der Priesterweihe (1946) wurde der begabte Junge zum Weiterstudium im Fach Biologie geschickt. Dieses Studium beendete er mit der Promotion zum Dr. rer. nat. Außerdem studierte er noch Geographie, Latein und Chemie. Es begann nun ein langes Ordensleben als Lehrer in Biologie, Geographie, Chemie, Latein und Religion in Schiefbahn und schließlich in Burlo. Dem Kloster Mariengarden gehörte er über 40 Jahre lang an. Er war, trotz einer gerechten Strenge, bei vielen seiner Schüler sehr beliebt. Große Freude bereiteten ihm der von ihm betreute Schulgarten und seine in den Alpen gesammelten Mineralien. Bis zu seinem Tod war er geistig hellwach und erklärte noch am Vorabend dem Arzt, wie er die auftretenden Beschwerden zu behandeln habe. Zwar war P. August in den letzten Monaten etwas gebrechlicher geworden, nach einem leichten Schwächeanfall brachte man ihn am 1. Weihnachtstag ins Bocholter Krankenhaus, wo er sich schnell wieder erholte. Am Morgen des 2. Weihnachtstages fühlte er sich gut, bei der Morgentoilette sackte er aber dann plötzlich tot zusammen. Am 31. Dezember haben wir ihn auf dem Klosterfriedhof in Burlo beerdigt. Gott möge seinem treuen Diener das entlohnen, was er im Dienst an den jungen Leuten und der Ordensgemeinschaft geleistet hat. RIP |
Do 25 Okt 2007 15:47:56 (Spiritualität): Unterwegs ins Jahr 2008 | Das vergangene Jahr bedenken und das kommende in besinnlicher Atmosphäre erwarten ist Ziel der gemeinsamen Tage im Oblatenkloster Mariengarden in Borken-Burlo. Gebet, Besinnung und die Möglichkeit zur Erholung werden das Programm prägen.Eingeladen sind junge Menschen ab etwa 26 Jahren, die den Jahreswechsel in christlicher Gemeinschaft begehen möchten.
Für wen? Männer und Frauen ab etwa 26 Jahren
Wann? 29.12. 2007 (Anreise bis 18.00 Uhr)bis 01.01.2008 (Ende nach dem Mittagessen)
Kosten? 60 Euro Anmeldung und Information: Pater Felix Rehbock OMI Oblatenkloster Mariengarden Postfach 2052 46313 Borken Telefon: 02862/30223 felix(at)oblaten.de
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Do 16 Aug 2007 17:42:51 (Jugend): Miles for more | „Ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, lautet eine ebenso beliebte wie nichtssagende Floskel bei Politikern. Am Gymnasium Mariengarden wird mit dem „guten Weg“ nun Ernst gemacht: Am 31. August werden die rund 800 Schüler aus Burlo sich auf einen ca. 2,5 km langen Rundweg durch das Burloer Venn machen und bei ihrem Spendenlauf „Miles for more“ mit jeder vollendeten Runde Geld für die Gestaltung des Schulhofs in Burlo und zugleich für ein Schulprojekt in Russland in die Kasse bringen. Neue Sitzbänke etwa stehen schon seit Langem auf der Wunschliste der Schülervertreter in Burlo. Der Erfolg der Anstrengungen soll also schon bald für die Schüler täglich und unmittelbar erfahrbar werden. „Zugleich ist es für uns als katholische Schule selbstverständlich, nicht nur an uns selbst zu denken“, betont Schulseelsorger Pater Felix Rehbock OMI.. Das gesammelte Geld soll dieses Mal nicht nur in Burlo eingesetzt werden, sondern auch in astrachanischen Dörfern eine Schulspeisung ermöglichen.
In verschiedenen Aktionen hatte die OMI-Jugendbewegung aus Burlo immer wieder die Arbeit der Missionare unterstützt, zuletzt mit ihrem „Kuh-Projekt“: Pater Felix wirbt derweil um Unterstützung der vielen Schüler, die zur Zeit eifrig nach Sponsoren suchen, die die jeweils zurückgelegten Kilometer mit einem vorher vereinbarten Spendenbetrag zu honorieren bereit sind. „Für uns zählt jeder kleine Betrag. Schließlich reichen schon 50ct aus, damit sich eines der Straßenkinder einmal am Tag satt essen kann“, gibt er zu bedenken. „Die Sponsoren dürfen auch gerne mehr geben, denn unser Titel lautet ja `Miles for more` so ein Schüler aus Burlo. Weitere Sponsoren sind am Gymnasium Mariengarden daher jederzeit willkommen und können sich ggf. auch direkt an Pater Felix, Tel.: 02862/30223 melden. Mehr Infos gibt es auf der Schulhomepage.
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Mi 14 Feb 2007 20:31:15 (Jugend): Jugendmesse | Am 17. Februar um 17Uhr findet in der Klosterkirche ein Jugendgottesdienst zum Thema Nachfolge statt. Die Oblaten aus Mariengarden werden in diesem Gottesdienst ihre Gelübde erneuern. Es singt der OMI-Klosterchor und OMI-Dance wird die Liturgie mitgestalten. |
So 24 Dez 2006 13:34:11 (Jugend): Kuhprojekt von OMI-Kids und OMI-Jugend erfolgreich beendet. | Die ganze Adventszeit waren die Omi-Kids und die OMI-Jugend von Burlo unterwegs und haben Geld für Kühe gesammelt. Pünktlich zum Weihnachtsfest konnten sie dem Bischof von Saratow in Russland Geld für die Anschaffung von 15 Kühen zur Verfügung stellen. Wochenlang hatten die Kinder und Jugendlichen aus dem Westmünsterland gemeinsam mit Pater Felix Rehbock gebastelt, Spenden gesammelt und die Werbetrommel gerührt - die Mühe hat sich gelohnt. Der aus Deutschland stammende Bischof Clemens Pickel wird die Kühe nun an bedürftige Familien weitergeben, die so ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
Eine von vielen kreativen Ideen: "Kuhglocken" aus Blumentöpfen. |
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