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Do 29 Mär 2007 18:08:43 (Allgemein): 69. Ausgabe der Missionarischen Bibliographie | VATIKAN - Bibliothek der Päpstlichen Universität Urbaniana veröffentlicht die LXIX. Ausgabe der „Missionarischen Bibliographie“ (Jahr 2005) Vatikanstadt (Fidesdienst) - Die Bibliothek der Päpstlichen Universität Urbaniana veröffentlichte vor kurzem die 69. (LXIX.) Ausgabe der „Missionarischen Bibliographie“ für das Jahr 2005. Wie Wissenschaftler und Experten der Materie wissen, dass es sich um ein einzigartiges Werk handelt, da es sich um eine umfassende Dokumentation zu den Büchern und Artikeln zur Mission und ihren verschiedenen Aspekten handelt: Geschichte, religiöse Orden, Missionskongregationen, Ökumenismus, neue Bewegungen … Jedes Jahr umfasst das Werk rund 3.000 Einträge zu Veröffentlichungen zur Mission in über 800 Zeitschriften in aller Welt. Die Bibliographie erscheint in englischer Sprache und zitiert Bücher und Artikel in ihrer Originalsprache: Englisch, Französisch, Deutsch, Holländisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Polnisch und Skandinavisch.Die von P. Johannes Rommerskirchen OMI im Jahr 1925 erstmals herausgegebene Bibliographie ist seit 1978 der Bibliothek der Päpstlichen Universität Urbaniana angeschlossen. Herausgeber ist der gegenwärtige Bibliothekar, Pater Marek Rostrowski OMI. Die vor kurzem erschienene LXIX. Ausgabe der Missionarischen Bibliothek umfasst 2.653 Artikel und Abhandlungen zu 22 Themen: Missionstheologie, Missionsgeschichte, gegenwärtige und zukünftige Lage der Mission, Missionsinstitute, ökumenischer Dialog und Mission, Religionen allgemein, Mission und Kultur, Situation der Mission auf den verschiedenen Kontinenten: Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika, Vereinigte Staaten, Kanada, Australien und Ozeanien. Außerdem enthält das Werk Besprechungen zu 51 Büchern zu missionarischen Themen. Das Werk hat zwei Inhaltsverzeichnisse jeweils zu den Autoren bzw. Personen und zu den Themen. |
Do 29 Mär 2007 09:22:38 (Nachrufe): Zum Tod von Pater Ernst Grösch OMI | Am 25. März 2007 verstarb Pater Ernst Grösch im St. Martin-Krankenhaus in Asuncion/Paraguay. Ernst Grösch wurde am 18. Juni 1930 in Steinwand/Kreis Fulda geboren und war seit 48 Jahren Oblate. 1951 schloss er seine Lehre als Bäckergeselle ab. In den Jahren 1953-1958 erwarb er sich in Neuss das Abitur. Im gleichen Jahr begann er als Spätberufener auch das Noviziat bei den Oblaten, dem sich der Studiengang an der ordenseigenen Hochschule in Hünfeld anschloss. Mit 34 Jahren wurde Ernst dort zum Priester geweiht. P. Ernst Grösch erhielt 1965 seine Bestimmung für Paraguay, wo er in verschiedenen Pfarreien und Aufgaben tätig war. Seine letzte Obedienz führte ihn in das Provinzhaus. Dort wirkte er als Hausökonom und kümmerte sich um die deutschsprachige Pfarrei. Ende Februar 2007 wurde eine ernsthafte Krebserkrankung diagnostiziert. „Ernestos“ – so nannten ihn die Einheimischen und seine Mitbrüder- verstarb am Fest der Verkündigung des Herrn, nur einen Monat nach dem er von seiner Erkrankung erfahren hatte. Nach Landessitte schlossen sich bereits am folgenden Tag die Beerdigung und das Requiem an. |
Fr 23 Mär 2007 20:03:12 (Feiern und Jubiläen): Zum 10. Todestag von Bemjamin De Jesus | Das Apostloische Vikariat Jolo auf den Philippinen hat in diesen Tagen den Todestages ihres Bischofs Benjamin De Jesus OMI begangen. Vor 10 Jahren wurde der Oblatenbischof vor seiner Kathedralkirche von Terroristen erschoßen. Bischof De Jesus wurde am 25. Juli 1940 als jüngstes von sechs Geschwistern in Hulong Dagat auf den Philippinen geboren. Während seines Wirkens als Oblaten, Priester und Bischof setzte er sich besonders für Frieden und Versöhnung in seiner Heimat ein und übertzeugte durch seinen einfachen Lebensstil und seine Gebetsleben. Auch zehn Jahre nach seinem gewaltsamen Tod ist er bei den Gläubigen von Jolo in guter Erinnerung und es hat sich bereits eine Gruppe gebildet, die sich für eine mögliche Seligsprechung des Vertsorbenen einsetzt. |
Do 22 Mär 2007 10:46:15 (Jugend): Jugendmission in Uruguay | Zur 3. Jugendmission kamen 30 Jugendliche in zwei kleinen Städten Uruguays zusammen. Beide Städte haben keinen Priester vor Ort und werden bestenfalls monatlich (oder im Zwei-Wochen-Rhythmus) betreut. Die Mission ist einmalig und wird ganz von den Jugendlichen getragen, die von einigen Oblaten unterstützt werden. Ziel ist es: die Herzen der Menschen zu erreichen und den Jugendlichen vor Ort eine eindrucksvolle Missionserfahrung zu vermitteln. So sind Familienbesuche ein wesentlicher Bestandteil der Mission. Sie sind eine besondere Zeit des Austausches über den Glauben. Manche Leute öffnen ihre Tür erst gar nicht, andere – darunter welche, die zu anderen Konfessionen oder gar Sekten gehören – sind gastfreundlich und gesprächsbereit. Jede Familie hat ihre Geschichte, Freuden und Sorgen. Manche haben Heimweh, denn ihre Wurzeln sind in Polen, Italien oder Spanien, und sie verdienen hier gerade genug zum Überleben. Natürlich gibt es eigene Zusammenkünfte für die Kinder und Jugendlichen. Zeit zum Lernen, Spielen und Spaßhaben. Jeder Tag schließt mit einem gemeinsamen Abendessen aller Missionare, einer Gebetszeit und der überaus wichtigen und ausreichenden Nachtruhe, damit es am nächsten Tag wieder losgehen kann. |
Do 22 Mär 2007 10:38:07 (Allgemein): Hilfe für Menschen auf der Straße | P. Tom Shortall OMI begann im Jahr 1974 eine Mission in Rosebud/Australien, die allen Beteiligten den Namen Rosies eintrug. Rosies, sind Menschen, deren Dienst darin besteht, Menschen, die auf der Straße leben, Freundschaft zu schenken. Bei einer Tasse heißen Tee oder einem kalten Getränk hören die Freiwilligen den Menschen, die auf der Strasse leben, zu. Mit der Zeit entwickeln sich so Freundschaften und die Betroffenen entdecken, wer sie in Gottes Augen sind. Die Rosies haben vier Regeln, wenn sie mit ihrem Bus unterwegs sind: - keine Gewalt
- keine Drogen
- keinen Alkohol
- keine Predigen
Rosies predigen mit ihrem Tun: d.h. Aufmerksamkeit, nicht verurteilende Annahme und Fürsorge.I n Rosebud gegründet wechselten die Rosies in den 80er Jahren nach Melbourne, dann 1987 nach Queensland. Der Name Rosies hat sich durchgehalten. Zum 20. jährigen Bestehen in Queensland sagten 500 Freiwillige (aufgeteilt auf 8 Zentren) Gott Dank, das so viele ‚Freunde der Land-strasse’ Heilung und Hilfe erfahren durften. Der Freundschaftsdienst der Rosies erfasst mittlerweile auch andere Gruppen: Gefangene und jene, die vor Gericht angeklagt werden. Weitere Geschichten der Rosies finden sich auf der Internetseite der Rosies.  |
Di 20 Mär 2007 01:21:55 (Feiern und Jubiläen): 80 Jahre im Dienste der Mission | Am 22. März 1927 wurde in Köln die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) gegründet. Pater Paul Schulte OMI, der "Fliegende Pater" rief sie nach dem tragischen Tod seines Mibruders Pater Otto Fuhrmann OMI ins Leben. Pater Fuhrmann, der im Jahr 1922 zum Priester geweiht wurde, verstarb bereits 1925 tragisch in Namibia. Wegen einer ernsthaften Erkrankung, war er dringend auf ärztliche Hilfe angewiesen. Aufgrund fehlender Infrastruktur dauerte es fünf Tage, bis man ihn zu einem Krankenhaus bringen konnte, wo er schließlich verstarb. Pater Paul Schulte hatte der Verlust des Mitbruders tief getroffen. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, Missionarinnen und Missionare in allen Teilen der Welt mit praktischen Verkehrsmitteln auszustatten.  Der "Fliegende Pater" Paul Schulte OMI
Am Donnerstag, 22. März 2007, um 17 Uhr, gedenkt die Miva in Österreich mit einem Dankgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura Bischof Dr. Ludwig Schwarz SDB der Gründung des Hilfswerkes. Am 21. Oktober, dem Sonntag der Weltmission, werden die Oblaten um 10 Uhr in Maria Taferl, dem zweitgrößten Marienwallfahrtsort Österreichs eine Jubiläumswallfahrt veranstalten, bei der auch neue MIVA -Autos für die Mission übergeben werden. Die MIVA-Idee ist bis heute aktuell geblieben. In Deutschland wurde aus der MIVA die Diaspora-MIVA, die sich besonders um die Motorisierung der katholischen Kirche in der Diaspora kümmert. In Österreich blieb die ursprüngliche Idee der Versorgung der auswärtigen Missionen mit Verkehrsmitteln erhalten. Hier geht es zur Internetseite der MIVA in Österreich |
Fr 19 Jan 2007 22:58:49 (Allgemein): Positive Entwicklungen | Die im Januar veröffentlichte Generalstatistik der Oblaten beschreibt eine positive Entwicklung. Im vergangenem Jahr ist die Zahl der Oblaten in der Erstausbildung weltweit gestiegen. Befanden sich am 31. 12. 2005 insgesamt 709 Mitbrüder in der Erstausbildung, waren es ein Jahr später bereits 754 Theologiestudenten und Ordensbrüder. Pater Wilhelm Steckling zeigt sich erfreut über diese Entwicklung. Für ihn zeichnet sich hier ein Aufwärtstrend ab.
"Wir zählen heute weltweit 17% mehr junge Mitbrüder in der Erstausbildung als im Jahr 2000. Eine immer größere Anzahl junger Leute bereitet sich auf die Oblatenmission vor. Sogar der Orden als ganzer ist im vergangenem Jahr wieder etwas gewachsen. Wir haben zur Zeit insgesamt 4384 Mitglieder in 67 Ländern.
Ich freue mich über diese Zeichen der Vitalität, die zu einem bedeutendem Teil auf Neugründungen und kleine Niederlassungen in Ländern wie z.B. Rumänien, Guatemala, Zambia oder Pakistan zuruckzuführen sind. Überall jedoch hat der Anstieg mit Jugendarbeit zu tun. Das sieht man auch in der Deutschen Ordensprovinz, in der die Zahl der Eintritte im gleichen Zeitraum ebenso zugenommen hat. Was sagen uns diese Statistiken? Für mich sind sie ein kleines Zeichen, dass Gott dem Menschen treu bleibt und wieder mehr Arbeiter in seine Ernte sendet, die ja heute nicht kleiner sondern größer wird. Jedoch liegt es an uns, ob wir seine Sendung annehmen und bereit sind, auf so viele Nöte in der Welt zu antworten. Wir werden das tun, wenn wir "demütig und mutig" jeden Tag auf Gottes Stimme achten und auch andere ermutigen, seiner Einladung Gehör zu schenken."
Pater Wilhem Steckling OMI, Generaloberer |
Fr 19 Jan 2007 16:12:46 (Allgemein): Neuer Provinzial für Paraguay | Der in Hannover geborene Oblatenpater Michael Fritz ist zum neuen Provinzial der Oblaten von Paraguay gewählt worden. Pater "Miguel", der neben Theologie auch Ethnolgie studiert hat, ist ein ausgewiesener Kenner von Kultur und Geschichte der Indegenas. Der in Hessen aufgewachsene Missionar lebt seit vielen Jahren im Chaco, dem unwirtlichsten Teil des Landes und spricht als einer der wenigen Missionare die Sprache der Nivaclé. Neben seiner Arbeit als Missionar und Ethnologe unterstützte er Bischof Lutz Alfert OMI als Generalvikar des Apostolischen Vikariates Pilcomayo. |
Sa 09 Dez 2006 11:15:41 (Spiritualität): Doktorarbeit zur Spiritualität Eugen von Mazenods | Das "Teresianum" (Päpstliches Institut für Spiritualität) erlebte im Oktober 2006 die erfolgreiche Verteidigung der Doktorthese von P. Joseph Labelle OMI. In Gegenwart des Generaloberen und weiterer 25 Oblaten legte Pater Labelle "Das Apostolische Leben Eugen von Mazenods, seine Gedanken und die Grundlegung des OMI-Charismas in den Jahren 1812-1826" dar. P. Labelle wird im Jahr 2007 an der Hochschule der Oblaten San Antonio (Texas) Kurse in Spiritualität geben. |
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