„Licht‐Blicke“ – unter diesem Motto beteiligt sich das Oblatenkloster auf dem Allerheiligenberg in Lahnstein am Projekt rheinpartie. Das Unesco‐Weltkulturerbe Mittelrheintal erstrahlt am Wochenende der deutschen Einheit, vom 2. bis 4. Oktober 2009, in einem neuen Licht! Beeindruckende Naturschönheiten, Burgen und Kirchen werden sich in den Abendstunden durch Licht‐ und Klanginstallationen in romantische Orte zwischen Bingen und Rüdesheim verwandeln.
Auch die katholischen Kirchen in Lahnstein werden sich in einer „Nacht der offenen Kirchen“ an diesem Projekt beteiligen. Die Kapelle auf dem Allerheiligenberg wird am 2. und 3. Oktober von 20 bis 23 Uhr dafür geöffnet sein. Die Ordensgemeinschaft der Oblaten, die dieses Juwel der Stadt Lahnstein betreuen und nebenan im Kloster wohnen, wollen eine Auszeit für die Seele bereiten. Pater Stefan Obergfell OMI, der Superior des Hauses, meint dazu: „Es soll mehr sein als nur eine Nacht der offenen Kirche! Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, in einer wunderbaren Atmosphäre den Kirchenraum zu genießen, zur Ruhe zu kommen, und in der Begegnung mit sich und anderen mehr über ‚Gott und die Welt‘ zu erfahren“.
Dazu werden Kunstgegenstände und Highlights der Kirche mit den Farben gelb und rot, Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen, akzentuiert. In diesem Ambiente bleibt es dem Besucher offen, einen neuen Blick auf Jesus Christus und den persönlichen Glauben zu werfen. Für meditative Momente sorgen die Gebetszeiten zu jeder vollen Stunde. Während um 20 Uhr eine traditionelle Andacht stattfindet, wird um 21 Uhr die Gebetszeit durch die Fratres aus Afrika und Indien gestaltet – ein Zeichen der
Internationalität der auf dem Allerheiligenberg lebenden Oblatenkommunität. Bevor der Abend um 23 Uhr mit einer gregorianisch gesungenen Komplet, dem traditionellen Nachtgebet der Kirche, abgeschlossen wird, steht die Tür um 22 Uhr für das Taize‐Gebet offen. Zwischen den Andachten unterstützt leise Instrumentalmusik die Möglichkeit zur Besinnung.
Während der Abende ist auch der Pilgersaal am Kloster geöffnet. Hier kann sich aufgewärmt werden und man kann mit den Fratres und Patres vom Allerheiligenberg in Kontakt kommen. Begegnungen, die verändern!
Die Oblaten auf dem Allerheiligenberg: Im Kloster auf dem Allerheiligenberg leben und wirken die Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria (OMI), eine missionarische Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche. Heute befindet sich dort das Studienhaus der Gemeinschaft: Junge Mitbrüder aus Deutschland, Südafrika und Indien leben hier zusammen und studieren an der Philosophisch-theologischen Hochschule in Vallendar.
Weitere Informationen:
www.allerheiligenberg.de |