Zur 3. Jugendmission kamen 30 Jugendliche in zwei kleinen Städten Uruguays zusammen. Beide Städte haben keinen Priester vor Ort und werden bestenfalls monatlich (oder im Zwei-Wochen-Rhythmus) betreut. Die Mission ist einmalig und wird ganz von den Jugendlichen getragen, die von einigen Oblaten unterstützt werden. Ziel ist es: die Herzen der Menschen zu erreichen und den Jugendlichen vor Ort eine eindrucksvolle Missionserfahrung zu vermitteln. So sind Familienbesuche ein wesentlicher Bestandteil der Mission. Sie sind eine besondere Zeit des Austausches über den Glauben. Manche Leute öffnen ihre Tür erst gar nicht, andere – darunter welche, die zu anderen Konfessionen oder gar Sekten gehören – sind gastfreundlich und gesprächsbereit. Jede Familie hat ihre Geschichte, Freuden und Sorgen. Manche haben Heimweh, denn ihre Wurzeln sind in Polen, Italien oder Spanien, und sie verdienen hier gerade genug zum Überleben. Natürlich gibt es eigene Zusammenkünfte für die Kinder und Jugendlichen. Zeit zum Lernen, Spielen und Spaßhaben. Jeder Tag schließt mit einem gemeinsamen Abendessen aller Missionare, einer Gebetszeit und der überaus wichtigen und ausreichenden Nachtruhe, damit es am nächsten Tag wieder losgehen kann. |