Die im Januar veröffentlichte Generalstatistik der Oblaten beschreibt eine positive Entwicklung. Im vergangenem Jahr ist die Zahl der Oblaten in der Erstausbildung weltweit gestiegen. Befanden sich am 31. 12. 2005 insgesamt 709 Mitbrüder in der Erstausbildung, waren es ein Jahr später bereits 754 Theologiestudenten und Ordensbrüder. Pater Wilhelm Steckling zeigt sich erfreut über diese Entwicklung. Für ihn zeichnet sich hier ein Aufwärtstrend ab.
"Wir zählen heute weltweit 17% mehr junge Mitbrüder in der Erstausbildung als im Jahr 2000. Eine immer größere Anzahl junger Leute bereitet sich auf die Oblatenmission vor. Sogar der Orden als ganzer ist im vergangenem Jahr wieder etwas gewachsen. Wir haben zur Zeit insgesamt 4384 Mitglieder in 67 Ländern.
Ich freue mich über diese Zeichen der Vitalität, die zu einem bedeutendem Teil auf Neugründungen und kleine Niederlassungen in Ländern wie z.B. Rumänien, Guatemala, Zambia oder Pakistan zuruckzuführen sind. Überall jedoch hat der Anstieg mit Jugendarbeit zu tun. Das sieht man auch in der Deutschen Ordensprovinz, in der die Zahl der Eintritte im gleichen Zeitraum ebenso zugenommen hat. Was sagen uns diese Statistiken? Für mich sind sie ein kleines Zeichen, dass Gott dem Menschen treu bleibt und wieder mehr Arbeiter in seine Ernte sendet, die ja heute nicht kleiner sondern größer wird. Jedoch liegt es an uns, ob wir seine Sendung annehmen und bereit sind, auf so viele Nöte in der Welt zu antworten. Wir werden das tun, wenn wir "demütig und mutig" jeden Tag auf Gottes Stimme achten und auch andere ermutigen, seiner Einladung Gehör zu schenken."
Pater Wilhem Steckling OMI, Generaloberer |