Pater Dr. August Trapp OMI wurde am 18. Oktober 1918 in Mackenzell (Hünfeld) als einziger Sohn der Eheleute Theodor und Theresia Trapp geboren. Er hatte sechs Schwestern. August besuchte die Volkschule in Mackenzell (1925-1929), die Lateinschule in Hünfeld (1929-1934), wechselte dann nach St. Karl. 1937 begann er sein Noviziat in Maria Engelport und erlangte sein Abitur 1939 in Bingen. Im gleichen Jahr wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, schließlich 1942 zum Militärdienst. Seine ewige Profess konnte er noch vor Einberufung 1941 in Mackenzell ablegen. Nach dem Krieg und der Priesterweihe (1946) wurde der begabte Junge zum Weiterstudium im Fach Biologie geschickt. Dieses Studium beendete er mit der Promotion zum Dr. rer. nat. Außerdem studierte er noch Geographie, Latein und Chemie. Es begann nun ein langes Ordensleben als Lehrer in Biologie, Geographie, Chemie, Latein und Religion in Schiefbahn und schließlich in Burlo. Dem Kloster Mariengarden gehörte er über 40 Jahre lang an. Er war, trotz einer gerechten Strenge, bei vielen seiner Schüler sehr beliebt. Große Freude bereiteten ihm der von ihm betreute Schulgarten und seine in den Alpen gesammelten Mineralien. Bis zu seinem Tod war er geistig hellwach und erklärte noch am Vorabend dem Arzt, wie er die auftretenden Beschwerden zu behandeln habe. Zwar war P. August in den letzten Monaten etwas gebrechlicher geworden, nach einem leichten Schwächeanfall brachte man ihn am 1. Weihnachtstag ins Bocholter Krankenhaus, wo er sich schnell wieder erholte. Am Morgen des 2. Weihnachtstages fühlte er sich gut, bei der Morgentoilette sackte er aber dann plötzlich tot zusammen. Am 31. Dezember haben wir ihn auf dem Klosterfriedhof in Burlo beerdigt. Gott möge seinem treuen Diener das entlohnen, was er im Dienst an den jungen Leuten und der Ordensgemeinschaft geleistet hat. RIP |