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Mi 16 Jul 2008 22:30:28, Hünfeld (Weltjugendtag): WJT-Tagebuch: Mittwoch | Den Geist Gottes spüren WJT@home hat begonnen
„Die Kirche braucht die Jugend“, mit diesen Worten beendete der Fuldaer Bischof Heinz-Josef Algermissen die Auftaktmesse zum WJT@home in der Hünfelder Klosterkirche. Die Besucher des Gottesdienstes erlebten eine mitreißende und farbenfrohe Feier in der vollbesetzten Kirche. Für Pater Felix Rehbock OMI, einem der Mitorganisatoren, war der Gottesdienst der Höhepunkt des Tages. „Man hat wirklich gespürt, dass die Menschen etwas erwarten und dass Gottes Geist erlebbar ist.“ Im Anschluss an den Gottesdienst, bei dem neben Bischof Algermissen und dem Provinzial der Oblaten, Pater Thomas Klosterkamp, zahlreiche Priester aus dem Bistum Fulda und befreundete Geistliche aus Afrika und Asien mitwirkten, zogen die Teilnehmer in Prozession zum Eröffnungsabend in den Klosterpark. 
Die Jugendlichen des Vorbereitungsteams, die Tanzgarde aus Großenbach und der Verwandlungskünstler Herr Dietrich animierten die Gäste durch ihre gelungenen musikalischen und tänzerischen Beiträge zum Mitklatschen und Mittanzen. 
Nach einigen organisatorischen Hinweisen und einem einfachen Abendessen im Klostergarten wurden die 120 Gäste des Weltjugendtags in Hünfeld ihren Gastfamilien vorgestellt und sind in die umliegenden Orte gefahren.
Am Donnerstag erwartet die angemeldeten Teilnehmer ein buntes Programm bestehend aus Katechesen, Gebet und sportlicher Freizeitgestaltung. Alle Interessierten aus Hünfeld und Umgebung, die etwas vom Weltjugendtag erleben möchten, sind herzlich zur Eucharistiefeier um 20:15 Uhr in der Klosterkirche in Hünfeld eingeladen.
Mehr Bilder gibt's hier in der Diashow. |
Mi 18 Jun 2008 15:20:34, Hünfeld (Berufungen & Ernennungen): Neue Repräsentantin der Ordensleute in Deutschland | Die Vollversammlung der Ordensoberinnen und Oberen in Vallendar hat Schwester Walburga Scheibel zur neuen Generalsekretärin der Deutschen Ordensoberkonferenz (DOK) gewählt. Die 59-jährige Ordensfrau stammt aus Oberkirch in Baden-Württemberg, ist seit 1975 Mitglied der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Reute und legte im Jahr 1978 die Ordensprofess ab. 
Nach einer Ausbildung und Tätigkeit als Krankenschwester war sie seit 1978 in der Pflegedienstleitung und in weiteren Leitungsaufgaben eingesetzt. Im Jahr 1990 wurde sie zur Generaloberin ihrer Ordensgemeinschaft gewählt. Als neue Generalsekretärin ist Schwester Walburga Nachfolgerin von Schwester Cäcilia Höffmann SSpS (68), die die Aufgabe aus Altersgründen abgibt. Schwester Walburga tritt das Amt am 1. August 2008 an und leitet damit die aktuellen Geschäfte der Deutschen Ordensobernkonferenz. Die 430 Mitglieder umfassende Organisation vertritt rund 28.500 Ordensfrauen und Ordensmänner in Deutschland. Verbunden mit dem DOK-Amt ist auch das der Generalsekretärin des Deutschen Katholischen Missionsrates (DKMR).
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Di 10 Jun 2008 17:36:24, Borken (Nachrufe): Zum Tod von Pater B. Willing | Am frühen Nachmittag des 10. Juni 2008 verstarb Pater Bernhard Willing nach langer schwerer Krankheit in Borken/Westfalen. Pater Willing, der am 17. Oktober 1933 in Bocholt geboren wurde war seit 50 Jahren Oblate und wirkte 45 Jahre als Priester. Das Requiem ist am Freitag, den 13. Juni 2008 um 14.30 Uhr in der Klosterkirche St. Marien in Borken-Burlo; anschließend Beisetzungauf dem Klosterfriedhof. Möge Gott ihm all das vergelten, was er Gutes getan hat. R.I.P. |
Mo 02 Jun 2008 16:39:19, Rom (Jugend): WJT 2008 - Die Reisepläne des Papstes | Rom/Vatikan (Fidesdienst) – Das Presseamt des Heiligen Stuhls veröffentlichte das Programm der Reise von Papst Benedikt XVI. nach Sydney (Australien) zum 23. Weltjungendtag. Der Papst wird am Samstag, den 12. Juli um 10.00 Uhr vom Flughafen Rom/Fiumicino abreisen und voraussichtlich am 13. Juli gegen 9.15 Uhr auf dem Flughafen Darwin/RAAF Military Air Base ankommen. Nach einem technischen Zwischenstopp wird er gegen 10.30 Uhr zur Richmond (Sydney)/RAAF Military Air Base weiterfliegen, wo er gegen 15.00 Uhr ankommen wird. Von dort aus wird er im Auto zu seiner privaten Residenz weiterfahren. Am Donnerstag, den 17. Juli wird er in der Privatkapelle des „St Mary’s Cathedral House in Sydney einen Gottesdienst feiern und im Anschluss an der offiziellen Begrüßungszeremonie im Gouvernement Hause in Sydney teilnehmen, wo er eine Ansprache halten wird. Danach wird er die Gedenkstätte „Mary MacKillop Memorial“ in Sydney besuchen und dort zum Gebet verweilen. Im Anschluss wird er dem Generalgouverneur einen Höflichkeitsbesuch im Admiralty House in Sydney abstatten. Darauf folgt ein Treffen mit dem Premierminister. Am Kai „Rose Bay“ in Sydney findet eine kurze Empfangszeremonie statt, bei der Aborigines traditionelle Tänze und Gesänge aufführen. Der Papst wird sodann auf dem Schiff „Sydney 200“ auf dem Seeweg zum Kai Barangaro East Darling Harbour in Sydney fahren, wo er um 15.30 eintreffen wird. Dort wird er von den Jugendlichen mit einer besonderen Feier empfangen. Im Anschluss kehrt der Papst in das „St. Mary’s Cathedral House“ in Sydney zurück.
 Am Freitag, den 18. Juli, wird der Papst im Anschluss an die Privatmesse jeweils separat den Gouverneur von New South Wales, den Premierminister von New South Wales und den Bürgermeister von Sydney mit den jeweiligen Familien in Privataudienz empfangen. Um 10.30 Uhr wird er einer Ökumenischen Begegnung in der Krypta der St. Mary’s Cathedral in Sydney vorstehen und um 11.20 Uhr wird er sich mit den Vertretern der anderen Religionen treffen. Das Mittagsmahl wird der Papst mit den Jugendlichen einnehmen und am frühen Nachmittag gegen 15.00 Uhr auf dem Vorplatz der St. Mary’s Cathedral einem Gebet zum Beginn der „Via Crucis“ vorstehen. Um 18.45 steht ein Treffen mit schwer erziehbaren Jugendlichen der Rehabilitations-Gemeinschaft der Universität Notre Dame in der Universitätskirche auf dem Programm. Am Samstag, den 19. Juli wird der Papst um 9.30 Uhr in der St. Mary’s Cathedral einen Gottesdienst mit den Bischöfen, Seminaristen, Novizen und Novizinnen feiern, bei dem er den neuen Altar einweihen wird. Im Anschluss nimmt er das Mittagessen mit den Bischöfen ein und am Abend wird Papst Benedikt XVI. der Vigil mit dem Jugendlichen auf der Pferderennbahn Randwick in Sydney teilnehmen. Am Sonntag, den 20. Juli 2008 findet um 10.00 Uhr ebenfalls auf der Pferderennbahn in Randwick der Papstgottesdienst zum Weltjungendtag mit anschließendem Angelus-Gebet statt. Am Abend um 18.00 begegnete der Papst den Wohltätern und Organisatoren des 23. Weltjugendtags.
 Am Montag, den 21. Juli wird sich der Papst nach der Privatmesse vom St. Mary’s Cathedral House verabschieden und im Anschluss die freiwilligen Helfer des Weltjungendtags im „Domain“ in Sydney grüßen. Um 9.30 Ihr findet auf dem internationalen Flughafen in Sydney die offizielle Verabschiedungszeremonie statt und um 10.00 Uhr wird der Papst nach Rom abreisen, wo die Ankunft gegen 23. Uhr vorgesehen ist. (SL) (Fidesdienst, 30/05/2008) |
Di 13 Mai 2008 11:34:32, Rom (Feiern und Jubiläen): Diakonatsweihe von Norbert Wilczek OMI | Am Samstag, den 3. Mai empfing Frater Norbert Wilczek OMI gemeinsam mit den Oblatenfratres Jean Luc Bourdeau (Haïti), John Thomas David (Indien), Auguste-Noël Kajingulu (D.R. Congo), William Makhebesela (Lesotho), Patrick Maboee Matsau (Lesotho) und Francesco Lugarà (Italien) die Diakonatsweihe. Die Weiheliturgie fand in der Pfarrkirche San Pio V. in Rom statt und wurde von Bischof Michele di Ruberto, dem Sekretär der Kongregation für die Heiligsprechungen, geleitet. Im Sommer diesen Jahres kehrt Frater Wilczek nach Deutschland zurück, um hier als Diakon zu arbeiten. Im November empfängt er im Hünfelder Bonatiuskloster die Priesterweihe. |
Di 06 Mai 2008 08:46:08, Hünfeld (Jugend): Weltjugendtag in Hünfeld | Bunte Fahnen, Menschen aus aller Welt, fröhliche und ausgelassene Stimmung: Während des Weltjugendtages (WJT) 2005 sangen und klatschten sich begeisterte Jugendliche aus aller Welt in die Herzen der Hünfelder und Fuldaer Bevölkerung. Im Juli 2008 soll sich dieses Ereignis im Hünfelder Bonifatiuskloster wiederholen. Parallel zum Internationalen Weltjugendtag in Sydney findet vom 16.-20. Juli 2008 im Bistum Fulda das „WJT@home“ statt, eine intensive Weltjugendtagswoche für Jugendliche und junge Erwachsene mit Live-Übertragung der Ereignisse aus Sydney. Am vergangenen Wochenende vom 2. bis 4.Mai trafen sich rund 50 junge Leute aus verschiedenen Regionen des Bistums Fulda und der Oblaten-Jugend, um bereits vor Ort rund um das Bonifatiuskloster dieses große Ereignis vorzubereiten. Geleitet wird das Projekt von Thomas Bretz vom Referat für Neuevangelisierung des Bischöflichen Generalvikariates Fulda, Pater Martin Wolf OMI, Novizenmeister der Oblaten aus Hünfeld und Pater Felix Rehbock OMI, Schulseelsorger aus Burlo. 
Neben der inhaltlichen Schulung der Mitarbeiter durch Teambildung, Katechese und geistliche Angebote wurde in konkreten Aufgabenteams kreativ und aktiv für das große Sommereignis gearbeitet: so baute ein Team bereits eine große Bühne im Klosterpark auf, ein anderes bereitete die verschiedenen Liturgien vor, so zum Beispiel die Eröffnungsmesse mit Heinz Josef Algermissen am 16. Juni. Weitere Teams erstellten ein Konzept für die Pilgerregistrierung und deren Verteilung auf Gastfamilien und sammelten Ideen und Material für ein großes Mega-Spiel „Ohne Grenzen“ am Samstag 19. Juni. Die für Juli geplante Liveschaltung nach Australien wurde im Rahmen der Jugendmesse in der Klosterkirche gleich schon mal vorgetestet: per Skype waren Jugendliche aus Sydney über Großbildleinwand zugeschaltet, die für die Oblatenjugend am WJT in Sydney mitarbeiten. Sie selber waren 2005 Gäste in Michelsrombach gewesen, so dass es viel Applaus und Wiedersehen in der Hünfelder Klosterkirche gab. „Wir möchten die Weltjugendtagswoche im Juli auch hier vor Ort nutzen, um uns mit der Weltkirche zu verbinden und junge Menschen in ihrem Glauben und in ihrem Engagement in der Gesellschaft voranzubringen“, so Thomas Bretz. Pater Martin Wolf ergänzt: „Wir arbeiten dazu mit verschiedenen Elementen. So wird es ein Lobpreiskonzert mit Elke Reichert aus Köln geben, außerdem eine Lebenswerkstatt mit verschiedenen Themen wie z.B. kreative Lebensplanung, Bibel & Evolution, Kommunikationstraining und Gott neu in Deutschland. Außerdem eine Gebetsnacht in der Klosterkirche. Die inhaltlichen Akzente sind uns sehr wichtig.“ „Bei Angeboten wie Lagerfeuer, „Spiel ohne Grenzen“, Gebetsmöglichkeiten und einem Abschlussfeuerwerk soll es eine unvergessliche Woche für die Jugendlichen werden. In verschiedenen Workshops, Gesprächsrunden, Gemeinschaftsspielen und Beichtmöglichkeiten soll man Neues erfahren und in einer offenen Atmosphäre netten Leuten begegnen“, so Jugendmitarbeiterin Lea-Christin Fell, die beim „WJT@home“ mitarbeitet. „Es macht sehr viel Spaß, sich für diese gute Sache zu engagieren, dass Jugendliche mit dem Glauben in Kontakt kommen“, so Fell. Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren von überall aus dem Bistum Fulda werden erwartet und in Gastfamilien untergebracht. Weltjugendtagsatmosphäre wird nicht nur in Australien sein, sondern auch im Hünfelder Oblatenkloster. Anmeldung und Information beim Bischöflichen Jugendamt Paulustor 5, 36037 Fulda Tel. 0661/87-367 oder online das Anmeldeformular herunterladen auf www.wjt2008-fulda.de .
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Mo 05 Mai 2008 12:00:40, Borken (Allgemein): Neuigkeiten aus der Mission | Neuigkeiten aus aller Welt, Informationen zu aktuellen Projekten und viele interessante Informationen finden Sie im neuen Rundbrief der Missionsprokur: Rundbrief 2/2008. |
Mo 14 Apr 2008 12:18:18, Bingen (Nachrufe): Pater Josef Krasenbrink OMI + | Am 12. April 2008 starb in Mainz nach kurzer schwerer Krankheit unser Mitbruder Josef Krasenbrink im Alter von 75 Jahren. Seit 54 Jahren gehörte er zu unserer Ordensgemeinschaft und war seit 49 Jahren Priester. Josef Krasenbrink wurde am 20. Februar 1933 im westfälischen Bocholt geboren. Sein Weg mit den Oblaten begann 1947 im Missionskonvikt in Borken, wo er das Gymnasium besuchte. 1953 trat er in das Noviziat in Maria Engelport ein und legte am 25. April 1954 die Ordensgelübde ab. Es folgte das Studium im Bonifatiuskloster in Hünfeld, wo er am 22. März 1959 die Priesterweihe empfing. Zur Vorbereitung auf die ihm zugedachte Aufgabe als Professor der Kirchengeschichte studierte er von 1961 bis 1968 an der Universität Bonn und promovierte zum Doktor der Theologie. Während dieser Zeit war er Wissenschaftlicher Assistent des bekannten Kirchenhistorikers Hubert Jedin. Von 1968 bis 1972 lehrte Pater Krasenbrink an der Theologischen Hochschule in Fulda, siedelte aber 1969 nach Mainz über, wo er unter Beibehaltung seiner Lehrtätigkeit bis 1978 Studentenseelsorger war. Vorlesungen in Kirchengeschichte hielt er auch an den Hochschulen der Pallottiner in Vallendar und der Steyler Missionare in St. Augustin, ebenso im Studienhaus Lantershofen und an der Fachhochschule in Mainz. Seit 1978 gehörte Pater Krasenbrink dem Oblatenkloster auf dem Rochusberg in Bingen an und war Seelsorger an der Rochuskapelle sowie Spiritual der Kreuzschwestern im nahen Hildegardiskloster. Große Verdienste erwarb er sich um die Renovierung der Rochuskapelle, um die Gestaltung der jährlichen Rochusoktav und um die Wiederbelebung lokalen kirchlichen Brauchtums. Die Jahre auf dem Rochusberg waren für Pater Krasenbrink bis zuletzt auch eine Zeit fruchtbarer geschichtlicher Forschung. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen zur Geschichte Bingens und vor allem in Bezug auf Leben und Werk der hl. Hildegard von Bingen. Das Oratorium "Hildegard von Bingen" hat Domenico Cipriani nach Texten von Josef Krasenbrink komponiert, wie schon zuvor ein Oratorium zu Ehren des hl. Rochus. Maßgeblich beteiligt war Pater Krasenbrink an der Vorbereitung und Gestaltung des Hildegard-Jubiläums 1998, an der Schaffung des Hildegard-Forums der Kreuzschwestern 1997 und an der Einrichtung des Hildegardmuseums der Stadt Bingen. Immer war er auch Seelsorger. Jemand, der in den Jahren seines Wirkens auf dem Rochusberg eng mit ihm verbunden war, sagt von ihm, wohl auch aus eigener Erfahrung: "Für unzählige Menschen ist er die nachhaltige Persönlichkeit ihre Lebens geworden. Unzähligen Menschen wurde er die rettende Hand in den Tiefen ihres Lebens. Er war stets bereit, sich mit der Kraft seiner religiösen Zuversicht den ihm anvertrauten Menschen zuzuwenden und ihnen Auswege zu zeigen." Für die meisten in seiner Umgebung unerwartet traten im März dieses Jahres bei Pater Krasenbrink gesundheitliche Störungen zutage, die nach einem Monat seinem irdischen Leben ein Ende setzten. Die Beisetzung ist am 17. April 2008 in der Oblatengruft unterhalb der Rochuskapelle in Bingen. Der Herr schenke ihm das Licht des ewigen Lebens. |
Sa 05 Apr 2008 18:29:58, Mainz (Feiern und Jubiläen): Goldenes Priesterjubiläum von Pater Ueberall | Am 30. März 1958 wurde Horst Ueberall im Bonifatiuskloster in Hünfeld zum Priester geweiht. Heute durfte er gemeinsam mit seinen Freunden, Angehörigen und Mitbrüdern sein Goldenes Priesterjubiläum feiern. Die Oblaten waren Horst Ueberall schon von seiner Kindheit an bekannt. Sein Elternhaus stand in der Nachbarschaft des Oblatenklosters in Breslau.
Horst Ueberall entschied sich für die Gemeinschaft der Oblaten, die ihm über viele Jahre hinweg bekannt waren, und trat in das Noviziat in Maria Engelport ein. Nach dem Studium der Theologie und der Philosophie in Hünfeld folgten die Priesterweihe und zwei Kaplansjahre in Schiefbahn.
Im März 1960 nahm Horst Ueberall Abschied von der Heimat und wurde Missionar im heutigen Namibia. Hier wurde sein Talent für Sprachen und für das Schreiben dringend gebraucht. Pater Ueberall übernahm Aufgaben im katholischen Medienwesen der Diözese Windhoek und für die Oblaten im damaligen Südwestafrika.
Nach 24 Jahren Dienst in Afrika kehrt Horst Ueberall nach Deutschland zurück. In der Deutschen Ordensprovinz wurde er Direktor des Marianischen Missionsvereins (MMV) und geistlicher Leiter der Oblatenwallfahrt. Über fünfzig Wallfahrten führte er nach Lourdes, hi nzu kommen mehr als 20 Pilgerreisen nach Fátima.
Heute lebt Pater Ueberall im Oblatenkloster in Mainz und ist als eifriger Seelsorger ein viel gefragter Aushilfspriester in den Gemeinden der näheren und weiteren Umgebung.
Den Eifer des Jubilars für seinen priesterlichen Dienst hob auch der Festprediger Pater Alfred Schellmann hervor: "Wir haben gerade 'Ich will dir danken von ganzem Herzen' gesungen. Dieses Wort aus dem Psalm 138 hat heute eine besondere Bedeutung. In diesen Dank stimmen wir in diesem Festgottesdienst ein - deine Angehörigen, deine Bekannten, die Mitbrüder.
Im Chorraum steht die brennende Osterkerze. Sie ist das sichtbare Bild für das, was wir heute feiern. Nicht der Mensch, der Jubilar steht im Mittelpunkt, sondern der, der in seiner Auferstehung das Kreuz und alles Leid dieser Welt überwunden hat. Er ist das Licht in dieser Welt, das Orientierung und Hoffnung gibt. Weil da heute jemand unter uns ist, der seit 50 Jahren den Tod und die Auferstehung des Herrn, diese Botschaft der Hoffnung verkündet, deshalb feiern wir diesen Dankgottesdienst." |
Do 03 Apr 2008 18:56:14, Mainz (Allgemein): Virtueller Besuch im Kloster | Gegenwart und Vergangenheit des Oblatenklosters Mainz können Sie nun online betrachten. Bilder vom Bau des Klosters, vom damaligen "Kloster im Eisenbahnwagen" bis in die Gegenwart geben Ihnen eine Einblick in das Provinzialat der Oblaten. Ein Rundgang durch Klostergarten beendet Ihren Besuch. |
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