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Mo 31 Mär 2008 22:19:04, Mainz (Allgemein): Neue Fotos online | Wir haben unser Fotoalbum für Sie weiter bearbeitet. Begleiten Sie uns doch einfach zum zweitgrößten Wallfahrstort in Österreich nach Maria Taferl und zu den Oblaten nach Tschechien. Wir wünschen Ihnen viel Freude und interessante Einblicke. |
Mo 31 Mär 2008 12:00:04, Mainz (Allgemein): Wechsel in der Provinzverwaltung | P. Andreas Hohn, Jahrgang 1965, ist vom Generaloberen der Oblaten mit Wirkung vom 1. April 2008 zum Provinzökonom der Mitteleuropäischen Provinz ernannt worden. Pater Hohn war Schüler des Nikolausklosters und hat nach seiner Priesterweihe im Jahr 1997 zunächst als Kaplan in München gearbeitet. Später war er in der Jugendarbeit tätig, bevor er nach Zwickau wechselte. Dort arbeitete er als Pfarrer und Dekan. Pater Hohn übernimmt die Aufgabe von Pater Wolfgang Boemer, der in Zukunft zum Kloster Maria Engelport gehören und sich in der Exerzitienseelsorge engagieren wird. v.l.n.r.: Pater Andreas Hohn, der neue Provinzökonom mit seinem Vorgänger Pater Wolfgang Boemer |
So 30 Mär 2008 15:20:53, Spanien (International): Erste Gelübde bei den Oblatinnen | Am 25. März 2008 legten drei junge Frauen im Noviziat der Oblatinnen bei Madrid ihre ersten Gelübde ab und schlossen sich der Kongregation der Oblatenmissionarinnen (OMI) an. Zwei der drei Neuprofessen stammen aus Deutschland: Sr. Kathrin Vogt OMI (26) aus Molzbach bei Hünfeld und Sr. Kristin Leister OMI (28) aus Bermbach / Geisaeramt. Damit sind drei deutsche Schwestern in die neue Gemeinschaft eingetreten, die 1997 in Spanien gegründet wurde und der heute 15 Schwestern und vier Postulantinnen aus fünf Ländern angehören. Die Kongregation hat als Hauptziel missionarische Seelsorge in Pfarreien und Gemeindemissionen. 
Die drei Neuprofessen mit Bischof und Oblatenpatres. |
So 02 Mär 2008 17:47:42, Niederlahnstein (Feiern und Jubiläen): Feier der Ewigen Gelübde | Am Sonntag, den 2. März 2008 hat sich Frater Ewen Swartz OMI mit den Ewigen Gelübden an die Gemeinschaft der Oblaten gebunden. Die Feier fand in der Allerheiligenbergkapelle in Niederlahnstein statt. Frater Ewen gehört zur Oblatenprovinz Natal in Südafrika. Er lebt im Studienhaus der Oblaten auf dem Allerheiligenberg und studiert an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. |
Mo 11 Feb 2008 07:14:18, International (Feiern und Jubiläen): 150 Jahre Lourdes | Lourdes (Frankreich) - Seit 150 Jahren ist der Pyrenäenort Lourdes Pilgerziel und Gebetsstätte für Millionen von Menschen. Am 11. Februar 1858 erschien der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous zum ersten Mal die "Dame", die sich selber als die "Unbefleckte Empfängnis" offenbarte. In insgesamt 18 Erscheinungen rief die Jungfrau Maria durch Bernadette die Menschen zur Umkehr auf. 
Heute ist Lourdes einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Christenheit. Auch für die Gemeinschaft der Oblaten hat Lourdes eine besondere Bedeutung. Für den Provinzial der mitteleuropäischen Oblatenprovinz Pater Thomas Klosterkamp ist Lourdes "der Beweis, dass Menschen auf dem Weg ihrer Sehnsucht nach Gott bleiben". Für die Oblaten, die den Namen der makellosen Jungfrau Maria tragen, sei es selbstverständlich, sich in Lourdes zu engagieren, so Klosterkamp. Eine internationale Oblatenkommunität kümmert sich in Lourdes um die Pilger aus Italien, Belgien und den Niederlanden, sowie um Wallfahrer aus den englisch-, spanisch- und deutschsprachigen Ländern. Außerdem sind die Oblaten für die Jugendpastoral zuständig. Neben dieser ständigen Tätigkeit in der südwestfranzösischen Kleinstadt führen die Oblaten jedes Jahr Pilgergruppen nach Lourdes. Auch die Oblatenwallfahrt in Mainz beteiligt sich mit jährlich zwei Pilgereisen daran. 
Für Pater Klosterkamp ist dieses Engagement gerade auch für eine Gemeisnchaft von Missionaren besonders wichtig: "Maria zeigt uns beispielhaft den Weg. In der Bereitschaft, sich dem Plan Gottes zu öffnen, wurzelt die Motivation für jeden missionarischen Dienst und für das christliche Leben überhaupt." Als Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria sei es deshalb für die Gemeinschaft eine Herzensangelegenheit, sich in Lourdes zu engagieren und den Menschen als Seelsorgern zur Seite zu stehen.
Weiterführende Informationen zu Lourdes finden Sie hier: |
Mi 06 Feb 2008 19:31:28, Burlo (Jugend): Hungertuch XXL | Ein überdimensionales Hungertuch für St. Marien „Ich kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht“, bekannte der irische Schriftsteller Oskar Wilde vor über 100 Jahren. Und das geht heutigen Jugendlichen nicht besser, im Gegenteil. Da wird oft nicht mehr gekauft, angespart, ersehnt, sondern „geholt“. „Ich hol’ mir die neue Playstation“, „Ich hab mir die neue CD geholt“, „Ich hol’ mir jetzt erst mal ‚n Döner“. Pünktlich zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch setzen die angehenden Firmlinge aus St. Marien Burlo einen ganz bewussten Gegenpol zum allzu selbstverständlichen Konsum: Viele Angebote und Möglichkeiten, das Immer-Mehr-Haben-Wollen seien die Versuchungen unserer Zeit, erklärten die jungen Christen im Gottesdienst in der St. Marien-Kirche in Burlo. Sie trübten den Blick auf Jesu Wort, das zum eigentlichen Leben führe. Als unübersehbares Zeichen der Auseinandersetzung mit diesem Thema hängt in der Pfarr- und Klosterkirche in Burlo nun ein riesiges „Hungertuch XXL“, das die Firmlinge gestaltet haben. 
In einer Projektgruppe haben sich die 14-Jährigen zusammen mit Pater Felix Rehbock mit den Evangelientexten der Fastenzeit auseinandergesetzt und eine Übertragung in die heutige Zeit versucht. Als weiteren Schwerpunkt haben sich die Firmlinge für die 7 Laster und die 7 Tugenden entschieden. Die künstlerische Gestaltung des riesigen fünf mal acht Meter großen Tuches war für die Jugendlichen schließlich der nächste Schritt. Diese „handfeste“ Art der Jugendarbeit ist Pater Felix in Burlo wichtig: „Die Suche nach der eigenen Identität, nach dem »Sinn des Lebens«, sind zentrale Inhalte der spirituellen Arbeit. Die Fastenzeit ist dafür eine ganz besonders dankbare Zeit. Kinder und Jugendliche finden sich in religiösen Formen nur dann wieder, wenn sie sich mit ihrer gesamten Lebenserfahrung und Person einbringen können, wenn sichtbare Mitgestaltung möglich ist. Erst dann werden Leben und Glauben zusammen gesehen und sind nicht zwei Realitäten, die nebeneinander stehen.“ Im Zentrum des XXL-Tuches vor dem Hochaltar prangt nun ein großes rotes Kreuz, das den Betrachter zugleich überraschend an eine Geschenkschleife erinnert. Mit dem österlichen Blick auf die bevorstehende Auferstehung interpretieren die Jugendlichen den Erlösertod Jesu Christi damit als Geschenk Gottes für ausnahmslos alle Menschen.

„Das ist in der modernen Welt vielleicht ein ungewöhnlicher, aber um so bedenkenswerter Gedanke“, findet ein Teilnehmer, „dabei haben wir hier die Farbe Rot für das vergossene Blut und für die Liebe gewählt.“ „Das Kreuz hat Jesus aus Liebe auf sich genommen und ist aus Liebe für uns gestorben. Ich glaube, dass das eine tröstende und froh machende Botschaft in unserer heutigen Situation ist, in der so viele Menschen auch bei uns ein Kreuz zu tragen haben. Er hat es schon für uns getragen und trägt es aus Liebe jetzt mit uns zusammen. Fürchten wir uns nicht, wir tragen es nicht allein“. Mit diesen Worten übergab Pater Felix das Fastentuch am Aschermittwoch schließlich der Gemeinde. Das Fastentuch wird die Burloer Gemeinde in der gesamten Bußzeit begleiten, bevor es zu Ostern soll das Tuch wieder abgenommen wird, um so den Blick auf das festlich erstrahlende Hochaltarbild wieder freizugeben.
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So 03 Feb 2008 17:57:33, Rom (Berufungen & Ernennungen): Papst beruft den Generaloberen der Oblaten in den Dialograt | Pater Wilhelm Steckling OMI, der Generalobere der Oblaten, ist von Papst Benedikt XVI. in den Rat für den interreligiösen Dialog berufen worden. Der Rat für den intereligiösen Dialog wird von Kardinal Jean-Louis Tauran geleitet. Aufgabe des Rates ist es, Kontakt zu den anderen Weltreligionen zu pflegen und Leitlinien für das intereligiöse Gespräch aufzustellen. |
Mi 16 Jan 2008 16:12:52, International (Nachrufe): Oblatenmissionar ermordet | Oblatenmissionar auf den Philippinen ermordet Cotabato (Fidesdienst) - "Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von P. Jesus Reynaldo Roda OMI bekannt und bitten um das Gebet für die Seele des Verstorbenen und für seine Angehörigen und die Menschen in Tabawan, die ihn so sehr geliebt haben". So heißt es in einer Mittelung von P. Ramon Bernabe OMI, dem Oberen der Oblaten auf den Südphilippinen. Die OMI-Provinz umfasst die Insel Mindanao, den Sulu-Archipel und die Tawi Tawi-Inseln, zu denen auch die kleine Insel Tabawan gehört. Das Gebiet ist Teil der Autonomen Muslimischen Region der Südphilippinen, in der rund sechs Millionen Muslime leben. Am gestrigen 15. Januar wurde der 55-jährige P. Jesus Reynaldo Roda OMI auf der Insel Tabawan erschossen. P. Jesus Reynaldo lebte dort seit zehn Jahren und leitete eine kleine Missionsstation. Als Seelsorger betreute er rund 30 katholische Gläubige. Insbesondere setzte er sich dabei auch für Bildungsprogramme und Initiativen des interreligiösen Dialogs ein. Der Missionar leitete zudem die von christlichen und muslimischen Kindern besuchte "Notre Dame"-Schule. Wie aus Augenzeugenberichten und Ermittlungen der örtlichen Polizei hervorgeht, drangen rund ein Dutzend nicht identifizierte Personen gegen 8.30 Uhr in die Kappelle der Mission ein, wo P. Jesus den Rosenkranz betete. Die Angreifer hatten die Absicht, den Missionar zusammen mit einem weltlichen Lehrer der Schule, Omar Taup, zu entführen. Der Missionae leistete Widerstand und machte den Eindringlingen klar, dass er bei seinen Gläubigen bleiben werde. Daraufhin sollen ihn die Aggressoren zuerst geschlagen und dann ermordet haben. Wie Augenzeugen berichten, wurden aus dem Büro des Missionars auch Gegenstände entwendet (darunter ein Computer). Der Lehrer wurde verschleppt. Die Polizei konnte vor Ort nur noch den Tod des Geistlichen feststellen und in den Wäldern in der Umgebung mit der Suche nach den Flüchtigen beginnen. Die Nachricht vom Tod von P. Jesus Reynaldo hinterlässt unter der einheimischen katholischen Glaubensgemeinschaft Verbitterung und Entsetzen. Bischof Orlando Quevedo von Cotabato, selbst Mitglied der Oblaten , bezeichnete den Tod von P. Jesus Reynaldo als "schweren Verlust für die Friedensarbeit im Süden der Philippinen". Seine Mitbrüder beschreiben ihn als "Missionar, der stets unmissverständlich gegen Terrorismus und Korruption Stellung bezog und sich auf die Seite der Armen stellte". Das Verbrechen wurde unterdessen auch von muslimischen Religionsvertretern verurteilt. Die christlich-islamische Einrichtung "Silsilah" in Zamboanga brachte die eigene Bestürzung zum Ausdruck und erinnerte daran, dass der Missionar an von der Einrichtung veranstalteten Seminaren teilgenommen hatte und dabei von seinem "Leben im Dialog" mit den Muslimen auf der Insel Tawi Tawi berichtete. "Der Tod jedes Menschen ist ein trauriges Ereignis, doch dies gilt umso mehr, wenn ein Priester ermordet wird, der sein Leben dem Dienst an den Mitmenschen gewidmet hat und ein authentischer Mann des Friedens war", heißt es in einer Mitteilung der Organisation. P. Jesus Reynaldo wird auf dem Oblatenfriedhof in Tamontaka auf der Insel Cotabato beigesetzt werden. Der zuständige Provinzial der Oblaten erinnert daran, dass im Süden der Philippinen in den vergangenen Jahren zwei weitere OMI-Missionare ermordet wurden: Bischof Benjamin De Jesus OMI, der 1997 in Jolo ums Leben kam; und P. Benjie Inocencio OMI, der 2000 ermordet wurde.
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