Eugen von Mazenod
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Oblatenkloster Schemmerhofen

Die Oblatenmissionare übernahmen bereits 1919 die Wallfahrt zur Schmerzhaften Mutter von Aufhofen. Das an die Kirche angrenzende Wohnhaus wurde als Kloster hergerichtet. Von 1968 bis 2005 waren die Oblaten hauptsächlich in Biberach auf dem Mittelberg ansässig. Von dort wurde dann das Kloster in (jetzt) Schemmerhofen wieder neu errichtet. Die Oblaten haben die leitende Seelsorge der Seelsorgeeinheit Schemmerhofen übernommen.

Die Wallfahrtsstätte „Käppele“ - Der Schwerpunkt der Seelsorgeeinheit

Einen wichtigen Teil der Seelsorgeeinheit Schemmerhofen bildet die Wallfahrtsstätte "Käppele". Hier gibt es ein großes Wallfahrtsangebot und der Ort ist eine Anlaufstelle für Menschen mit vielen verschiedenen Anliegen.

Begonnen hat die Wallfahrt in Schemmerhofen bereits im Jahr 1392, als ein Bauer als Dank für einen, in den Bäumen des Kapfs, wiedergefundenen Bienenschwarms einen Bildstock errichtete.

Da sich die Wallfahrt recht rege entwickelte, stellte Papst Martin V. in 1418 einen Ablassbrief zu Gunsten der Wallfahrer aus, der Beginn der Wallfahrtsstätte.

Der Bildstock wurde um 1460 durch eine Madonnenfigur aus der „Ulmer Multscherschule“ ersetzt. Dazu kam im 17. Jh. eine Figur der „Maria Königin“ mit dem Mond zu Füßen und 1726, nach Einführung des „Sieben-Schmerzen-Festes“ am 15. September, das heute verehrte Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter Gottes“.

Die barocke Wallfahrtskirche der „Schmerzhaften Mutter auf dem Kapf“, die auch „Aufhofener Käppele“ ge-nannt wird wurde 1742 geweiht. Im Innenraum befinden sich wertvolle Figuren, die im 15. und 16. Jh. gefertigt wurden. Der Außenbereich, angelegt als Wallfahrtspark, bietet Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und die sieben „Schmerzens-Kapellen“, sowie eine Schwabenkapelle zu besuchen.

Die Rollende Kirche

Eine weitere Gedenkstätte und Anlaufstelle für die Menschen ist die Rollende Kirche, die sich auf dem Wall-fahrtsgelände befindet, wenn sie nicht unterwegs ist.

Die rollende Kirche wurde 1996 innerhalb eines Monats in Mittelbiberach von vielen verschiedenen Menschen erbaut. Die Helfergemeinschaft bestand aus Menschen verschiedener Konfessionen und aller Altersstufen, ein Beispiel dafür, was Kirche im eigentlichen Sinn bedeuten soll.

Ziel des Baus ist es, die Kirche zu den Menschen bringen zu können und da zu sein, wo sie gebraucht wird.

Deshalb ist sie auch auf Großveranstaltungen, Festivals, Schützenfesten und Kirmes zu finden und will dort die Sehnsucht nach Religiosität in den Menschen bestärken und anregen.

Kontakt:E-Mail an das Kloster Schemmerhofen

Oblatenkloster

Käppelestraße 16

D-88433 Schemmerhofen

Telefon: +49 7356 9379-0

Fax: +49 7356 9379-14

Zur Homepage des Kloster in Schemmerhofen:

www.kirche-schemmerhofen.de/oblatenkloster.html