Eugen von Mazenod
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News

13.05.2008 11:34, Rom (Feiern und Jubiläen): Diakonatsweihe von Norbert Wilczek OMI

Am Samstag, den 3. Mai  empfing Frater Norbert Wilczek OMI  gemeinsam mit den Oblatenfratres Jean Luc Bourdeau (Haïti), John Thomas David (Indien), Auguste-Noël Kajingulu (D.R. Congo), William Makhebesela (Lesotho), Patrick Maboee Matsau (Lesotho) und Francesco Lugarà (Italien) die Diakonatsweihe. Die Weiheliturgie fand in der Pfarrkirche San Pio V. in Rom statt und wurde von Bischof Michele di Ruberto, dem  Sekretär der Kongregation für die Heiligsprechungen, geleitet. Im Sommer diesen Jahres kehrt Frater Wilczek nach Deutschland zurück, um hier als Diakon zu arbeiten. Im November empfängt er im Hünfelder Bonatiuskloster die Priesterweihe.

 

06.05.2008 08:46, Hünfeld (Jugend): Weltjugendtag in Hünfeld

Bunte Fahnen, Menschen aus aller Welt, fröhliche und ausgelassene Stimmung: Während des Weltjugendtages (WJT) 2005 sangen und klatschten sich begeisterte Jugendliche aus aller Welt in die Herzen der Hünfelder und Fuldaer Bevölkerung. Im Juli 2008 soll sich dieses Ereignis im Hünfelder Bonifatiuskloster wiederholen. Parallel zum Internationalen Weltjugendtag in Sydney findet vom 16.-20. Juli 2008 im Bistum Fulda das „WJT@home“ statt, eine intensive Weltjugendtagswoche für Jugendliche und junge Erwachsene mit Live-Übertragung der Ereignisse aus Sydney.
Am vergangenen Wochenende vom 2. bis 4.Mai trafen sich rund 50 junge Leute aus verschiedenen Regionen des Bistums Fulda und der Oblaten-Jugend, um bereits vor Ort rund um das Bonifatiuskloster dieses große Ereignis vorzubereiten. Geleitet wird das Projekt von Thomas Bretz vom Referat für Neuevangelisierung des Bischöflichen Generalvikariates Fulda, Pater Martin Wolf OMI, Novizenmeister der Oblaten aus Hünfeld und Pater Felix Rehbock OMI, Schulseelsorger aus Burlo.

wjt@home 2008 - das Vorbereitungsteam

Neben der inhaltlichen Schulung der Mitarbeiter durch Teambildung, Katechese und geistliche Angebote wurde in konkreten Aufgabenteams kreativ und aktiv für das große Sommereignis gearbeitet: so baute ein Team bereits eine große Bühne im Klosterpark auf, ein anderes bereitete die verschiedenen Liturgien vor, so zum Beispiel die Eröffnungsmesse mit Heinz Josef Algermissen am 16. Juni. Weitere Teams erstellten ein Konzept für die Pilgerregistrierung und deren Verteilung auf Gastfamilien und sammelten Ideen und Material für ein großes Mega-Spiel „Ohne Grenzen“ am Samstag 19. Juni.
Die für Juli geplante Liveschaltung nach Australien wurde im Rahmen der Jugendmesse in der Klosterkirche gleich schon mal vorgetestet: per Skype waren Jugendliche aus Sydney über Großbildleinwand zugeschaltet, die für die Oblatenjugend am WJT in Sydney mitarbeiten. Sie selber waren 2005 Gäste in Michelsrombach gewesen, so dass es viel Applaus und Wiedersehen in der Hünfelder Klosterkirche gab.
„Wir möchten die Weltjugendtagswoche im Juli auch hier vor Ort nutzen, um uns mit der Weltkirche zu verbinden und junge Menschen in ihrem Glauben und in ihrem Engagement in der Gesellschaft voranzubringen“, so Thomas Bretz.
Pater Martin Wolf ergänzt: „Wir arbeiten dazu mit verschiedenen Elementen. So wird es ein Lobpreiskonzert mit Elke Reichert aus Köln geben, außerdem eine Lebenswerkstatt mit verschiedenen Themen wie z.B. kreative Lebensplanung, Bibel & Evolution, Kommunikationstraining und Gott neu in Deutschland. Außerdem eine Gebetsnacht in der Klosterkirche. Die inhaltlichen Akzente sind uns sehr wichtig.“
„Bei Angeboten wie Lagerfeuer, „Spiel ohne Grenzen“, Gebetsmöglichkeiten und einem Abschlussfeuerwerk soll es eine unvergessliche Woche für die Jugendlichen werden. In verschiedenen Workshops, Gesprächsrunden, Gemeinschaftsspielen und Beichtmöglichkeiten soll man Neues erfahren und in einer offenen Atmosphäre netten Leuten begegnen“, so Jugendmitarbeiterin Lea-Christin Fell, die beim „WJT@home“ mitarbeitet. „Es macht sehr viel Spaß, sich für diese gute Sache zu engagieren, dass Jugendliche mit dem Glauben in Kontakt kommen“, so Fell.
Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren von überall aus dem Bistum Fulda werden erwartet und in Gastfamilien untergebracht. Weltjugendtagsatmosphäre wird nicht nur in Australien sein, sondern auch im Hünfelder Oblatenkloster.
Anmeldung und Information beim Bischöflichen Jugendamt
Paulustor 5, 36037 Fulda
Tel. 0661/87-367
oder online das Anmeldeformular herunterladen auf www.wjt2008-fulda.de .
05.05.2008 12:00, Borken (Allgemein): Neuigkeiten aus der Mission

Neuigkeiten aus aller Welt, Informationen zu aktuellen Projekten und viele interessante Informationen finden Sie im neuen Rundbrief der Missionsprokur: Rundbrief 2/2008.

14.04.2008 12:18, Bingen (Nachrufe): Pater Josef Krasenbrink OMI +
Am 12. April 2008 starb in Mainz nach kurzer schwerer Krankheit unser Mitbruder Josef Krasenbrink im Alter von 75 Jahren. Seit 54 Jahren gehörte er zu unserer Ordensgemeinschaft und war seit 49 Jahren Priester.

Josef Krasenbrink wurde am 20. Februar 1933 im westfälischen Bocholt geboren. Sein Weg mit den Oblaten begann 1947 im Missionskonvikt in Borken, wo er das Gymnasium besuchte. 1953 trat er in das Noviziat in Maria Engelport ein und legte am 25. April 1954 die Ordensgelübde ab. Es folgte das Studium im Bonifatiuskloster in Hünfeld, wo er am 22. März 1959 die Priesterweihe empfing.

Zur Vorbereitung auf die ihm zugedachte Aufgabe als Professor der Kirchengeschichte studierte er von 1961 bis 1968 an der Universität Bonn und promovierte zum Doktor der Theologie. Während dieser Zeit war er Wissenschaftlicher Assistent des bekannten Kirchenhistorikers Hubert Jedin.

Von 1968 bis 1972 lehrte Pater Krasenbrink an der Theologischen Hochschule in Fulda, siedelte aber 1969 nach Mainz über, wo er unter Beibehaltung seiner Lehrtätigkeit bis 1978 Studentenseelsorger war. Vorlesungen in Kirchengeschichte hielt er auch an den Hochschulen der Pallottiner in Vallendar und der Steyler Missionare in St. Augustin, ebenso im Studienhaus Lantershofen und an der Fachhochschule in Mainz.

Seit 1978 gehörte Pater Krasenbrink dem Oblatenkloster auf dem Rochusberg in Bingen an und war Seelsorger an der Rochuskapelle sowie Spiritual der Kreuzschwestern im nahen Hildegardiskloster. Große Verdienste erwarb er sich um die Renovierung der Rochuskapelle, um die Gestaltung der jährlichen Rochusoktav und um die Wiederbelebung lokalen kirchlichen Brauchtums.

Die Jahre auf dem Rochusberg waren für Pater Krasenbrink bis zuletzt auch eine Zeit fruchtbarer geschichtlicher Forschung. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen zur Geschichte Bingens und vor allem in Bezug auf Leben und Werk der hl. Hildegard von Bingen. Das Oratorium "Hildegard von Bingen" hat Domenico Cipriani nach Texten von Josef Krasenbrink komponiert, wie schon zuvor ein Oratorium zu Ehren des hl. Rochus. Maßgeblich beteiligt war Pater Krasenbrink an der Vorbereitung und Gestaltung des Hildegard-Jubiläums 1998, an der Schaffung des Hildegard-Forums der Kreuzschwestern 1997 und an der Einrichtung des Hildegardmuseums der Stadt Bingen.

Immer war er auch Seelsorger. Jemand, der in den Jahren seines Wirkens auf dem Rochusberg eng mit ihm verbunden war, sagt von ihm, wohl auch aus eigener Erfahrung: "Für unzählige Menschen ist er die nachhaltige Persönlichkeit ihre Lebens geworden. Unzähligen Menschen wurde er die rettende Hand in den Tiefen ihres Lebens. Er war stets bereit, sich mit der Kraft seiner religiösen Zuversicht den ihm anvertrauten Menschen zuzuwenden und ihnen Auswege zu zeigen."

Für die meisten in seiner Umgebung unerwartet traten im März dieses Jahres bei Pater Krasenbrink gesundheitliche Störungen zutage, die nach einem Monat seinem irdischen Leben ein Ende setzten. Die Beisetzung ist am 17. April 2008 in der Oblatengruft unterhalb der Rochuskapelle in Bingen. Der Herr schenke ihm das Licht des ewigen Lebens.

05.04.2008 18:29, Mainz (Feiern und Jubiläen): Goldenes Priesterjubiläum von Pater Ueberall

P. Horst Überall OMIAm 30. März 1958 wurde Horst Ueberall im Bonifatiuskloster in Hünfeld zum Priester geweiht. Heute durfte er gemeinsam mit seinen Freunden, Angehörigen und Mitbrüdern sein Goldenes Priesterjubiläum feiern.
Die Oblaten waren Horst Ueberall schon von seiner Kindheit an bekannt. Sein Elternhaus stand in der Nachbarschaft des Oblatenklosters in Breslau.

Horst Ueberall entschied sich für die Gemeinschaft der Oblaten, die ihm über viele Jahre hinweg bekannt waren, und trat in das Noviziat in Maria Engelport ein. Nach dem Studium der Theologie und der Philosophie in Hünfeld folgten die Priesterweihe und zwei Kaplansjahre in Schiefbahn.

Im März 1960 nahm Horst Ueberall Abschied von der Heimat und wurde Missionar im heutigen Namibia. Hier wurde sein Talent für Sprachen und für das Schreiben dringend gebraucht. Pater Ueberall übernahm Aufgaben im katholischen Medienwesen der Diözese Windhoek und für die Oblaten im damaligen Südwestafrika.

Nach 24 Jahren Dienst in Afrika kehrt Horst Ueberall nach Deutschland zurück. In der Deutschen Ordensprovinz wurde er Direktor des Marianischen Missionsvereins (MMV) und geistlicher Leiter der Oblatenwallfahrt. Über fünfzig Wallfahrten führte er nach Lourdes, hi P. Alfred Schellmann OMInzu kommen mehr als 20 Pilgerreisen nach Fátima.

Heute lebt Pater Ueberall im Oblatenkloster in Mainz und ist als eifriger Seelsorger ein viel gefragter Aushilfspriester in den Gemeinden der näheren und weiteren Umgebung.

Den Eifer des Jubilars für seinen priesterlichen Dienst hob auch der Festprediger Pater Alfred Schellmann hervor: "Wir haben gerade 'Ich will dir danken von ganzem Herzen' gesungen. Dieses Wort aus dem Psalm 138 hat heute eine besondere Bedeutung. In diesen Dank stimmen wir in diesem Festgottesdienst ein - deine Angehörigen, deine Bekannten, die Mitbrüder.

Bei der hl. Messe

Im Chorraum steht die brennende Osterkerze. Sie ist das sichtbare Bild für das, was wir heute feiern. Nicht der Mensch, der Jubilar steht im Mittelpunkt, sondern der, der in seiner Auferstehung das Kreuz und alles Leid dieser Welt überwunden hat. Er ist das Licht in dieser Welt, das Orientierung und Hoffnung gibt. Weil da heute jemand unter uns ist, der seit 50 Jahren den Tod und die Auferstehung des Herrn, diese Botschaft der Hoffnung verkündet, deshalb feiern wir diesen Dankgottesdienst."

Im Kreise der Mitbrüder

 

 

03.04.2008 18:56, Mainz (Allgemein): Virtueller Besuch im Kloster

Gegenwart und Vergangenheit des Oblatenklosters Mainz können Sie nun online betrachten. Bilder vom Bau des Klosters, vom damaligen "Kloster im Eisenbahnwagen" bis in die Gegenwart geben Ihnen eine Einblick in das Provinzialat der Oblaten. Ein Rundgang durch Klostergarten beendet Ihren Besuch.

31.03.2008 22:19, Mainz (Allgemein): Neue Fotos online
Wir haben unser Fotoalbum für Sie weiter bearbeitet. Begleiten Sie uns doch einfach zum zweitgrößten Wallfahrstort in Österreich nach Maria Taferl und zu den Oblaten nach Tschechien. Wir wünschen Ihnen viel Freude und interessante Einblicke.
31.03.2008 12:00, Mainz (Allgemein): Wechsel in der Provinzverwaltung

P. Andreas Hohn, Jahrgang 1965, ist vom Generaloberen der Oblaten mit Wirkung vom 1. April 2008 zum Provinzökonom der Mitteleuropäischen Provinz ernannt worden. Pater Hohn war Schüler des Nikolausklosters und hat nach seiner Priesterweihe im Jahr 1997 zunächst als Kaplan in München gearbeitet. Später war er in der Jugendarbeit tätig, bevor er nach Zwickau wechselte. Dort arbeitete er als Pfarrer und Dekan. Pater Hohn übernimmt die Aufgabe von Pater Wolfgang Boemer, der in Zukunft zum Kloster Maria Engelport gehören und sich in der Exerzitienseelsorge engagieren wird.

Pater A. Hohn und Pater W. Boemer

v.l.n.r.: Pater Andreas Hohn, der neue Provinzökonom
mit seinem Vorgänger Pater Wolfgang Boemer

30.03.2008 15:20, Spanien (International): Erste Gelübde bei den Oblatinnen

Am 25. März 2008 legten drei junge Frauen im Noviziat der Oblatinnen bei Madrid ihre ersten Gelübde ab und schlossen sich der Kongregation der Oblatenmissionarinnen (OMI) an. Zwei der drei Neuprofessen stammen aus Deutschland: Sr. Kathrin Vogt OMI (26) aus Molzbach bei Hünfeld und Sr. Kristin Leister OMI (28) aus Bermbach / Geisaeramt. Damit sind drei deutsche Schwestern in die neue Gemeinschaft eingetreten, die 1997 in Spanien gegründet wurde und der heute 15 Schwestern und vier Postulantinnen aus fünf Ländern angehören. Die Kongregation hat als Hauptziel missionarische Seelsorge in Pfarreien und Gemeindemissionen.

Die drei Neuprofessen mit Bischof und Oblatenpatres.
28.03.2008 19:57, Hünfeld (Jugend): Regionaltreffen in Gmünd/Mainz entfällt!
Leider muss unser 4. OMI-Regionaltreffen vom 25.4. - 27.4.2008 ausfallen. Wir freuen uns aber schon auf unser Regiotreffen vom 17.10. - 19.10.2008 in Burlo.